von Redaktion

Diese Rubrik zeigt die wichtigsten Projekte in Rosenheim auf einen Blick. Änderungen sind mit • und kursiv gekennzeichnet.

SB1. B15, Kufsteiner Straße, zwischen Briançonstraße und Panorama-Kreuzung – Der Straßenabschnitt ist zur Staatsstraße 2363 abgestuft worden. Die Stadt ist damit Baulastträger für die Straße und Kreuzungsbeteiligte an der neu zu bauenden Eisenbahnüberführung.

Mit der DB Netz wurde eine Planungsvereinbarung für die Erneuerung der Brücke abgeschlossen. Der Stadtrat hat als Grundlage für diese Planung einen vierstreifigen Fahrbahnquerschnitt mit beidseitigen Geh- und Radwegen beschlossen, der im nördlichen Straßenabschnitt bis zur Briançonstraße fortgeführt werden soll.

Mit dieser Anforderung wird die Bahn die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die Eisenbahnüberführung und die anschließende Grundwasserwanne erstellen. Die Stadt Rosenheim wird in Verbindung mit der Deutschen Bahn das notwendige Planfeststellungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern beantragen.

Der Straßenabschnitt südlich der Mangfall soll dreistreifig ausgebaut werden. Der Wechsel von drei auf vier Fahrstreifen erfolgt zwischen Mangfallbrücke und Klepperstraße. Die Planungen hierfür werden von der Stadt beauftragt.

Für die Radwegeführung sollen im gesamten Ausbaubereich nach Möglichkeit die Anforderungen aus dem Radentscheid erfüllt werden. Die voraussichtlichen Baukosten für den gesamten Ausbau können erst mit Vorlage der Entwurfsplanung benannt werden.

SB2. Neubau der Mangfallkanalbrücke – Äußere Münchener Straße.

Mit dem Neubau der Mangfallkanalbrücke erfolgt ein vierspuriger Ausbau der Äußeren Münchener Straße in diesem Bereich.

Auf der künftigen Brücke wird es beidseits eine getrennte Geh- und Radwegführung geben.

Auf der Bauwerksseite stadteinwärts wird eine Unterführung für den Geh- und Radverkehr entlang des Mangfallkanals realisiert.

Baubeginn Ende Oktober 2024, Bauzeit bis Ende 2026.

Die Betonage des Überbaus ist abgeschlossen und aktuell findet die Probebelastung für 2-4 Monate statt. Die Probebelastung dient zur Vorwegnahme von späteren Setzungen des fertigen Brückenbauwerks.

Außerdem werden aktuell Straßenbau- und Entwässerungsarbeiten ausgeführt.

SB3. Pichlmayrstraße – Ausbau der Pichlmayrstraße im Abschnitt zwischen Küpferlingstraße und Schillingsweg unter Beteiligung der Spartenträger (unter anderem Erweiterung des Fernwärmenetzes und Erneuerung der Trinkwasserleitung).

Während der Bauarbeiten ist die Pichlmayrstraße zwischen Küpferlingstraße und Schillingsweg komplett gesperrt. Die Zufahrt zu den Gewerbebetrieben wird weitestgehend aufrechterhalten und erfolgt über die Hubertusstraße und Pichlmayrstraße. Die Umleitung der Buslinie 404 führt während der Bauphase über die Schützenstraße.

Baubeginn 7. April 2026, Bauende voraussichtlich Mitte Oktober 2026.

HB1. Karolinen-Gymnasium – Erweiterung und Generalsanierung in drei Bauabschnitten. Im ersten Schritt wurde die Zweifachturnhalle abgerissen und an dieser Stelle ein Schulneubau errichtet. Die Nutzungsaufnahme ist im Herbst 2021 erfolgt.

Als zweiter Bauabschnitt wurde der Altbau aus dem Jahr 1908 generalsaniert. Hierbei wurde auch die Umstellung der Beleuchtung auf LED umgesetzt und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (KSI) gefördert. Die Nutzungsaufnahme des zweiten Abschnitts ist Anfang November 2024 erfolgt.

Im dritten Bauabschnitt werden der Ostflügel aus dem Jahr 1969 und der Pavillon abgebrochen, um Platz für eine neue Dreifachturnhalle zu schaffen. Die bauliche Umsetzung ist bis Sommer 2027 vorgesehen. Die veranschlagten Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 73,72 Millionen Euro. Die Baumaßnahme wird nach aktuellem Stand mit bis zu rund 19,7 Millionen Euro gefördert.

HB2. Sanierung des Rofa-Stadions – Bei der Sanierung wurden die Fluchttreppen auf der Nord- und Südseite erneuert und das Gebäude (ohne Gaststätte) brandschutz-, anlagentechnisch und baulich instandgesetzt. Die Beleuchtung wurde mit Förderung durch das Bundesumweltministerium auf LED umgestellt. Bis 2025 erfolgten zudem die Dachsanierung, die (teilweise) Fassadensanierung, die Erneuerung der Eingangstüren, der Eisbande und Rollstuhlrampen und der Austausch des Bodenbelags.

Die Fassadengestaltung wurde in Form von Graffiti-Darstellungen (Kunst am Bau) fertiggestellt.

2026 sollen ergänzend folgende Maßnahmen stattfinden: Erweiterung der bestehenden Eismaschinen-Garage, Einhausung unter einer Fluchttreppe, eigenständige WC-Anlage außerhalb des Stadions sowie Umbau des WC-Bestands im Stadion und neue Müllsammelstelle.

Die Maßnahmen insgesamt werden mit rund 2,2 Millionen Euro durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gefördert. Die Gesamtprojektsumme liegt bei über 14,5 Millionen Euro.

HB3. Lehrschwimmbecken Am Nörreut: Abriss und Neubau – Es sind der Abriss des aktuell gesperrten Lehrschwimmbeckens Am Nörreut und der Neubau an gleicher Stelle mit fünf Schwimmbahnen und einer Beckenlänge von 25 Metern geplant. Durch diese Ausführung ist die Nutzung als Schulsport-, Trainings- und Wettkampfanlage möglich, und es können auch die erforderlichen sechs Sportstätteneinheiten wieder erreicht werden.

Die Kostenberechnung liegt bei rund 19,1 Millionen Euro. Es kann voraussichtlich mit FAG-Fördermitteln des Freistaats Bayern in Höhe von etwa 3,3 Millionen Euro gerechnet werden. Erste Vorabmaßnahmen sind im Sommer 2023 und 2024 erfolgt, der Rückbau hat im Oktober 2025 begonnen, gefolgt vom Abbruch und dem Beginn der Neubauarbeiten im Frühjahr 2026. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen.

HB4. Erweiterung Grundschule und Kinderhaus Pang – Die Stadt Rosenheim plant eine Erweiterungsbaumaßnahme an der Grundschule Pang. Konkret soll im südlichen Teil des Schulhofs ein Anbau an das Schulgebäude geschaffen werden, zudem wird das erdgeschossige Kinderhaus um ein Stockwerk aufgestockt.

Hintergründe sind der prognostizierte Anstieg der Schülerzahlen bis 2030, die Umsetzung des gesetzlichen Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab 2026 sowie die Schaffung dringend benötigter zusätzlicher Kindergartenplätze. Die Kostenberechnung liegt derzeit bei 13,6 Millionen Euro.

Die Maßnahme wird vom Freistaat Bayern voraussichtlich mit FAG-Mitteln in Höhe von circa 5,1 Millionen Euro gefördert. Zusätzlich wurden Mittel nach dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) in Höhe von circa 970.000 Euro in Aussicht gestellt.

Mit dem Bau wurde im Februar 2026 begonnen, die Fertigstellung ist bis Herbst 2027 angestrebt.

HB5. Erweiterung Krippe Hailerstraße – Am Kindergarten in der Hailerstraße plant die Stadt, einen Erweiterungsbau zur Unterbringung von zwei Krippengruppen für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren zu errichten. Zudem werden durch Umbauten im Bestandsgebäude und die Schaffung weiterer Stellplätze die Rahmenbedingungen für den Betrieb der zukünftig fünfgruppigen Einrichtung geschaffen. Die Kostenberechnung liegt derzeit bei 4,2 Millionen Euro.

Die Maßnahme wird vom Freistaat voraussichtlich mit FAG-Mitteln von 1.000.000 Euro gefördert. Baubeginn war im August 2025, die Fertigstellung ist bis Ende 2026 angestrebt.

HB6. Neubau Kinderhaus Pürstlingstraße – Im südlichen Bereich der Tennisanlage an der Pürstlingstraße ist der Neubau eines sechsgruppigen Kinderhauses geplant. Hier sollen künftig vier Kindergartengruppen für Kinder von drei bis sechs Jahren und zwei Krippengruppen für Kinder unter drei Jahren Platz finden.

Die Kostenberechnung liegt bei 10,5 Millionen Euro.

Die Maßnahme wird vom Freistaat Bayern voraussichtlich mit FAG-Mitteln in Höhe von 2.552.000 Euro gefördert.

Zusätzlich werden voraussichtlich Fördermittel der KfW aus dem Förderprogramm Nummer 499 („Klimafreundlicher Neubau Nichtwohngebäude – Kommunen“) in Höhe von circa 200.000 Euro gewährt.

Der Baubeginn ist für Mitte 2026 geplant, die Fertigstellung bis Anfang 2028 angestrebt.

HB7. Umbau Ticketzentrum Stollstraße in öffentliche WC-Anlage – Die Stadt plant, die ehemaligen Räume des Ticketzentrums in der Stollstraße in öffentliche WC-Anlagen umzubauen. Es sollen jeweils sechs Toiletten beziehungsweise Urinale für Damen und Herren sowie ein barrierefreies WC entstehen. Die kostenpflichtige Toilettenanlage wird über eine Schrankenanlage zugänglich sein.

Die Kostenberechnung liegt bei rund 950.000 Euro. Die Maßnahme wird vom Freistaat Bayern voraussichtlich mit Mittel der Städtebauförderung in der Höhe von rund 433.000 Euro gefördert.

Die Bauzeit ist von Herbst 2026 bis Frühjahr 2027 geplant.

H1. BA 06 Münchener Straße bis Turnersteg – Der Hochwasserschutz ist hergestellt, die ökologische Gewässergestaltung ist in Planung.

H2. BA 11.1 Eisenbahn- brücke bis Schwimmbadsteg – Ein 100-jährliches Hochwasser kann bereits schadlos abgeführt werden. Die Deiche werden mit einer Innendichtung versehen. Das Wegesystem wird komplett überplant und, wo es möglich ist, werden die Wege verbreitert. Bei der Stadt Rosenheim wurde das Wasserrecht beantragt.

H3. BA 11.2 Brücke Kufsteiner Straße bis Eisenbahnbrücke – Der Deichabschnitt wird derzeit überplant. Dieser Abschnitt ist bereits ausreichend hoch. In den Deich muss noch eine Innendichtung eingebaut und der Deichkronenweg verbreitert werden.

H4. BA 95 Kunstmühle II: Rückstau der Mangfall in den Mangfallkanal – In diesem Abschnitt muss verhindert werden, dass Hochwasser der Mangfall oberhalb der Kufsteiner Brücke über den Mangfallkanal und die Kunstmühle II in das Stadtgebiet gelangt.

Die Planung ist von der Regierung baufachlich geprüft. Bei der Stadt Rosenheim wurde das Wasserrecht beantragt.

H5. BA 11.3 Schwimmbadsteg bis Gervais-Steg – Der Deichabschnitt wird derzeit überplant.

H6. BA 12 Erhöhung des Deiches an der Kalten – Ein 100-jährliches Hochwasser kann schadlos abgeführt werden. Die schmale Deichkrone muss zur besseren Unterhaltung dem Stand der Technik angepasst werden. Derzeit wird aufgrund der aktuellen Vermessungsdaten ein hydraulisches Modell erstellt.

SE1. Am Nörreut und Küpferlingstraße zwischen Hubertusstraße und Dr.-Hefner-Straße – Kanalsanierungsarbeiten. Zeitweise Einschränkungen für den ruhenden Verkehr (Halteverbote) und für den Durchgangsverkehr. Baukosten 600.000 Euro.

Baubeginn 4. Mai, Fertigstellung August 2026.

SW1. Hochgernstraße/Am Graspoint – Neuverlegung Fernwärme, Erneuerung Wasser, Netzverbesserung Strom, Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Vollsperrung, Anliegerverkehr frei, Umleitung Busverkehr.

Baubeginn 2. März, Bauende voraussichtlich 19. Juni 2026.

SW2. Mitterweg 1-25 – Erweiterung des Fernwärmenetzes, Ertüchtigung der Entwässerungsrinne in der Straßenmitte, Erneuerung der Straßenoberfläche im Baustellenbereich.

Halbseitige Sperrung in der Landsberger Straße, Vollsperrung des Mitterwegs, Anlieger frei.

Baubeginn 20. April, Bauende voraussichtlich am 5. Juni.

SW3. Oberaustraße 6/

Äußere Münchener Straße 54 – Erneuerung der Gashochdruckleitung.

Vollsperrung des Geh- und Radweges entlang der Bahn zwischen Bahnübergang Fürstätt und Oberaustraße, Umleitung Geh- und Radwegverkehr über den nördlichen Geh- und Radweg Äußere Münchener Straße.

• Baubeginn weitere Leitungsverlegung am 22. Juni, Bauende voraussichtlich Ende Juli 2026.

• Baubeginn Gasleitungseinbindungen in der Äußeren Münchener Straße und in der Oberaustraße Anfang August, Bauende geplant Ende August 2026.

SW4. Zugspitzstraße/Watzmannstraße – Erweiterung des Fernwärmenetzes, Netzverbesserung Strom, Verbesserung der Straßenentwässerung.

Vollsperrung abschnittsweise in der Zugspitzstraße und in der Watzmannstraße, Anlieger frei.

• Baubeginn 8. Juni, Bauende voraussichtlich Anfang September 2026.

SW5. Flandernstraße/Oberwöhrstraße – Erweiterung des Fernwärmenetzes.

Vollsperrung der Flandernstraße zwischen Kreuzung Tannenbergstraße und Endorfer-Au-Straße, Anlieger frei.

Baubeginn 2. März, Bauende voraussichtlich Anfang Oktober 2026.

SW6. Gabelsberger Straße 30-56 – Erweiterung Fernwärme, Erneuerung Wasser, Ausbau Telekommunikation, Netzverbesserung Strom, Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED.

Vollsperrung, Anliegerverkehr frei.

Baubeginn 18. Mai, Bauende voraussichtlich Ende Oktober 2026.

SB4. Rathausstraße – Erneuerung des Geh- und Radwegs entlang des Lokschuppengeländes.

Ausführung ab Mitte Juni, Dauer circa zwei Wochen.

SW7. Leitzachstraße/Alzstraße – Erneuerung Gas-Hochdruckleitung.

Vollsperrung des Kreuzungsbereichs Leitzachstraße/Alzstraße, Umleitung des Busverkehrs.

Baubeginn 8. Juni, Bauende voraussichtlich 31. Juli 2026.

SW8. Wendelsteinstraße 2 – Erweiterung Fernwärme, Erneuerung Wasserleitungen, Netzverbesserung Strom, Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED.

Vollsperrung zwischen Wendelsteinstraße 6 und Kreuzung Äußere Münchener Straße.

Anliegerverkehr soweit möglich frei.

Baubeginn geplant 22. Juni, Bauende voraussichtlich Mitte August 2026.