Albtraum Klassenfahrt?

von Redaktion

Bunter Abend der Johann-Rieder-Realschule in der prall gefüllten Auerbräu-Festhalle ein voller Erfolg

Rosenheim – Was ist wohl der schlimmste Albtraum im Berufsalltag einer Lehrkraft? Klassenfahrt! Schlimmer noch: Ein Schüler fehlt, ist einfach nicht mehr auffindbar! So erging es kürzlich zwei Kollegen der Johann-Rieder-Realschule – und auch sonst ging bei diesem Ausflug einiges schief: die Unterkunft eine Bruchbude, keine freiwilligen Begleitpersonen und ein halsbrecherischer Busfahrer. Zum Glück handelte es sich dabei um keine echte Schulveranstaltung, sondern um das Setting des diesjährigen bunten Abends, der an der JRRS zu den Höhepunkten des Jahres zählt und heuer aus Platzgründen erstmals in der Auerbräu-Festhalle auf der Loretowiese stattfand. Vor randvollem Saal zeigten die Ensembles, Gruppierungen und Wahlfächer Kostproben ihres Könnens. Im Vordergrund stand dabei die Suche nach dem verlorenen Schüler, denn: „Eigentlich meng ma den ja scho!“ Dass sich dabei weniger die begleitenden „Lehrkräfte“ und mehr die Klassenkameraden so richtig Sorgen um den Verschwundenen machten – geschenkt. Nach akustischen und optischen Hinweisen, naturwissenschaftlichen Rätseln und einer unerwarteten Wendung löste sich am Ende alles in Wohlgefallen auf. Unterbrochen und ausgeschmückt wurde die Handlung von musikalischen Einlagen des Gitarrenensembles (Leitung: Georg Neugebauer), der Gesangsgruppe (Michaela Schüle) und der Schulband mit Bläsern (Alexander Gfrörer). Für Stimmung sorgte auch die Hip-Hop-Tanzgruppe (Stefanie Herrmannsdörfer) mit mitreißenden Choreografien auf der von Anke Haas gestalteten Bühne in der Festhalle. Dass die Schule den Eintritt freihalten konnte, verdankte sie der Unterstützung der Stadt Rosenheim sowie dem Team der Auerbräu-Festhalle. Auch den beteiligten Lehrkräften und Schülern galt der Dank von Schulleiterin Sibylle Daxlberger für deren Einsatz während der Vorbereitung, der Probentage in Jettenbach und des bunten Abends selbst. Damit die gesamte Schulfamilie in den Genuss der Aufführung kommen konnte, wurde das Programm am darauffolgenden Freitagvormittag für alle Schüler wiederholt. sel

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