Für mehr Bildungsgerechtigkeit und eine Entlastung der Lehrkräfte

von Redaktion

Start eines neuen Projektes – Zwei Sozialcoaches beginnen ihre Arbeit an der Prinzregentenschule Rosenheim

Rosenheim – Mit dem Start des neuen Projekts „Sozialcoach“ setzt die Prinzregentenschule Rosenheim ein Zeichen für mehr Chancengleichheit, soziale Förderung und ganzheitliche Bildung. Ermöglicht wird das Angebot durch das bundesweite Startchancen-Programm, das Schulen in herausfordernden Lagen gezielt unterstützt. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi).

Das Projekt „Sozialcoach“ richtet sich an alle Schüler der Prinzregentenschule und bietet vielfältige, niedrigschwellige Unterstützungsangebote während und nach der regulären Unterrichtszeit. Ziel ist es, Kinder in ihrer sozialen, emotionalen und persönlichen Entwicklung zu stärken und gleichzeitig Lehrkräfte im Schulalltag zu entlasten.

Zum Angebot gehören unter anderem Unterstützung im Unterricht und kurze „Lern-Nuggets“ zur Förderung von Sozialkompetenzen, Selbstwahrnehmung und Teamfähigkeit. In einem Auszeitraum können die Kinder zur Ruhe kommen. Durch verschiedene AGs wie den Theater-, Glücks- oder Schulradio-Club werden ihre Interessen sichtbar gemacht und Talente gefördert.

Umgesetzt wird das Projekt von den gfi-Mitarbeitern Kristina Plumari und David Atef, die täglich an der Schule präsent sind. „Meine Kolleginnen und Kollegen und ich sind sehr dankbar für Kristina und David. Mich beeindrucken ihre Professionalität und Souveränität – und das Beste: Sie kommen super bei den Kids an“, freut sich Helga Wagner, Rektorin der Prinzregentenschule.

Cornelia Graf, zuständige Koordinatorin des gfi-Standorts Alpenvorland, und Teilkoordinatorin Edona Gashi begleiten die konzeptionelle und organisatorische Umsetzung.

Die Prinzregentenschule gehört zu den ersten Schulen im Raum Rosenheim, die im Rahmen der „Säule III“ des Startchancen-Programms ein sozialpädagogisches Angebot dieser Art realisieren. Für Rektorin Helga Wagner ist das Projekt ein Gewinn für die gesamte Schulfamilie: „Es ist etwas sehr Positives, eine Startchancen-Schule zu sein. Den Kindern kann dadurch so viel zusätzlich geboten werden – genau dort, wo Unterstützung im Alltag besonders gebraucht wird.“

Das Startchancen-Programm ist ein langfristig angelegtes Förderprogramm von Bund und Ländern mit dem Ziel, Bildungserfolg stärker von Herkunft zu entkoppeln. Schulen mit besonderen Herausforderungen erhalten zusätzliche Ressourcen, um Kinder individuell zu fördern, Bildungsbenachteiligungen abzubauen und nachhaltige Schulentwicklungsprozesse zu stärken.

Die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) bietet Menschen aller Altersgruppen flexible und bedarfsgerechte Unterstützung zur aktiven, selbstbestimmten Teilhabe am Sozial- und Berufsleben. Daraus hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein ganzheitliches Angebot an sozialen Dienstleistungen entwickelt. Das Spektrum reicht von frühkindlicher Betreuung über Angebote für Schüler bis hin zu Hilfen für Senioren bei der Alltagsbewältigung. Rund 3.000 Mitarbeiter sind an 170 Standorten für die gfi in Bayern aktiv. Die gfi ist eine Gesellschaft der Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw).

Die bbw-Gruppe umfasst ein umfangreiches Netzwerk an Bildungs- und Beratungsunternehmen sowie Sozial- und Personaldienstleistern. Das gemeinsame Ziel: Menschen dabei helfen, Beschäftigungsfähigkeit zu erwerben, zu erhalten, zu verbessern oder wieder zu gewinnen.

Das bbw bietet in seiner Bildungskette sowohl frühkindliche Betreuung, berufliche Aus- und Weiterbildung im Auftrag öffentlich-rechtlicher Institutionen und Unternehmen als auch ein Studium an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft an. Zum Portfolio gehören zudem Personaldienstleistungen wie Zeitarbeit, Personalvermittlungen und eine Transfergesellschaft. Die Unternehmensgruppe existiert seit mehr als 55 Jahren. In 14 Gesellschaften sind rund 10.500 Mitarbeiter tätig – schwerpunktmäßig in Bayern, aber auch deutschlandweit sowie international an 500 Standorten.

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