Neuer Trendsport für Rosenheim

von Redaktion

Die Trendsportart Padel-Tennis kommt nach Rosenheim. Auf dem Gelände des Sportbund DJK in der Pürstlingstraße entstehen vier neue Plätze, deren Eröffnung für den Sommer geplant ist. Betrieben wird die Anlage von der Firma WePadel, die bereits Standorte in Mühldorf und Wasserburg unterhält.

Rosenheim – Die Bagger graben schon, direkt neben den Tennisplätzen vom Sportbund Rosenheim in der Pürstlingstraße. Hier, auf der ehemaligen leeren Rasenfläche, sollen zwischen Juni und Juli vier Padel-Tennisplätze fertig werden. „Es ist wichtig, dass wir am Puls der Zeit bleiben“, sagt Reka Molnar, Leiterin der Geschäftsstelle vom Sportbund DJK Rosenheim. Sie ist seit gut einem Jahr im Amt – seitdem läuft auch die Planung der Padelplätze.

„Wir haben uns viele Gedanken gemacht“, sagt Molnar. Ihr und dem Vorstand sei klar gewesen, sie wollen nur den Grund zur Verfügung stellen, aber nicht selbst bauen. „Die Fläche hat jetzt der Anbieter ‚WePadel‘ gepachtet“, sagt Molnar. Dieser betreibe bereits Plätze in Mühldorf und Wasserburg. Der Spatenstich war Ende April, mittlerweile laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Die Plätze an sich seien in nur wenigen Tagen aufgebaut. Das Problem am Standort sei die Entwässerung.

Kleines Gebäude
mit Umkleiden

„Der Grundwasserspiegel ist hier einfach sehr hoch“, erklärt Molnar. Dadurch müsse die Anlage ungefähr 30 Zentimeter erhöht gebaut werden. Außerdem braucht es neben der Anlage ein Rückhaltebecken. „Für das Thema waren wir vom Sportbund zuständig. Die Anlage selbst hat der Investor geplant und trägt auch die Kosten dafür“, sagt sie. Insgesamt sollen vier Plätze entstehen und ein kleines Gebäude mit Umkleiden und Sanitäranlagen. „Es wird auch einen Getränkeautomaten geben und einen Automaten, an dem man sich Schläger und Zubehör ausleihen kann“, sagt Molnar. Damit man auch abends den Ball noch gut sieht, wird auch eine Flutlichtanlage installiert.

Dadurch, dass der Sportbund nur der Verpächter ist, können Mitglieder nicht kostenlos spielen. „Natürlich haben unsere Mitglieder aber einen Vorteil: Sie bekommen 20 Prozent Rabatt“, sagt Molnar. Sie freut sich, dass die Leute bald in Rosenheim spielen können. „Es ist eine coole Freizeitbeschäftigung und für die ganze Stadt, wie Umgebung, eine super Sache“, sagt sie.

Padel-Tennis sei eine Sportart, die in Spanien und Portugal auf große Beliebtheit treffe. Zurzeit gibt es aber einen allgemeinen Trend. Durch den Padelplatz am Campus vom Sportbund soll der Bedarf in der Region mehr gedeckt werden. „In der Umgebung gibt es noch nicht so viele Padelplätze“, sagt Molnar.

Einen findet man allerdings bereits in Mühldorf – ebenfalls von „WePadel“ betrieben. Dort finden auch Wettkämpfe statt. Es gibt verschiedene Mannschaften, die dort regelmäßig trainieren. „Das Ganze wird sich in Rosenheim Schritt für Schritt entwickeln“, sagt Molnar. Padel sei eine sehr intuitive Sportart. „Man muss dafür nicht Tennis spielen können“, sagt sie. So ist am Ende das Ziel, dass die Leute einfach hinkommen und spielen. Einbuchen und bezahlen kann man online. „Das ist ganz unkompliziert“, sagt Molnar. Daraufhin bekäme man einen Code und könne dann auf den Platz.

Besuch eines
Schnuppertrainings

Wer erst einmal an den Sport herangeführt werden möchte, kann das Schnuppertraining besuchen. Das ist neben verschiedenen Events bereits ein Punkt, den Oskar Männer angehen möchte. Er ist Mitgründer von „WePadel“ und betreibt bald den Padelplatz in Rosenheim. „Sobald das genaue Datum der Fertigstellung feststeht, haben wir natürlich eine große Einweihungsfeier geplant“, sagt er. Laut ihm sei die Vorfreude bereits spürbar und in den sozialen Medien hätten sich bei ihm schon begeisterte Padelspieler gemeldet, die sich über die Plätze in Rosenheim freuen.

Auch beim Sportbund und bei Reka Molnar ist die Vorfreude groß. „Es ist eine gute Zusammenarbeit. Wir sind alle motiviert für das Projekt“, sagt sie. Molnar ist überzeugt, dass die Rosenheimer den Platz gut annehmen werden.

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