Pride im Juni

„Echte Menschen“

von Redaktion

Zum vierten Mal gingen am Samstag, 6. Juni, beim CSD in Rosenheim rund 1.500 Menschen für Vielfalt und gegen Diskriminierung von queeren Menschen auf die Straße. Der Demonstrationszug zog bunt durch die Innenstadt zum Mangfallpark, wo ein Bühnenprogramm stattfand.

Politische Parteien, Vereine und Verbände informierten sie über ihre Arbeit und ihre Angebote für queere Menschen und deren Angehörige.

Bunt, schrill, auffällig – die Outfits beim CSD in Rosenheim waren alles andere als langweilig.

Rosenheim – Mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt und einem bunten Bühnenprogramm im Mangfallpark fand am 6. Juni der vierte Christopher Street Day (CSD) in Rosenheim statt. Rund 1.500 Menschen beteiligten sich nach Angaben des veranstaltenden Vereins LGBTQ+ Rosenheim und der Polizei an der Veranstaltung, die unter dem Motto „Echte Menschen“ stand.

Durch den CSD zum
Coming-out ermutigt

Der CSD setzte ein Zeichen für Vielfalt, Selbstbestimmung und gegen Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und queeren Menschen.

Zahlreiche Teilnehmer zogen mit Fahnen, Transparenten und Plakaten durch die Rosenheimer Innenstadt. Viele Passanten verfolgten den Demonstrationszug, spendeten Applaus und begleiteten die Veranstaltung entlang der Strecke.

Im Mangfallpark erwartete die Besucher anschließend ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Musik, Redebeiträgen und Informationsständen. Unterstützt wurde der Veranstalter von rund 30 Organisationen und Institutionen. Vertreten waren unter anderem politische Parteien, Vereine und Verbände wie der Deutsche Alpenverein sowie die Rosenheimer Polizei.

Gemeinsam informierten sie über ihre Arbeit und ihre Angebote für queere Menschen und deren Angehörige. Wie Anna Gmeiner vom Verein LGBTQ+ Rosenheim im Gespräch mit unserer Zeitung berichtete, seien in diesem Jahr zahlreiche Teilnehmer dabei gewesen, die bereits beim ersten Rosenheimer CSD dabei waren und sich damals erstmals öffentlich zu ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität bekannt hätten. Dies zeige, welche Bedeutung die Veranstaltung für viele Menschen in der Region habe.

CSD in Rosenheim hat sich
‚stetig weiterentwickelt

Seit seiner Premiere hat sich der Rosenheimer CSD kontinuierlich weiterentwickelt. Die Zahl der Teilnehmer und Unterstützer ist in den vergangenen Jahren gestiegen, ebenso der organisatorische Aufwand.

Inzwischen habe sich die Veranstaltung auch fest im Rosenheimer Veranstaltungskalender etabliert und werde von Jahr zu Jahr professioneller organisiert, freuen sich die Veranstalter.

Gleiche Rechte und
Teilhabe gefordert

Mit dem diesjährigen Motto „Echte Menschen“ wollten die Organisatoren verdeutlichen, dass unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität für alle die gleichen Rechte und die gleiche gesellschaftliche Teilhabe gelten sollten.

Was ist der CSD?

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