Autorin Monika Nebl startet mit „Rosen-Tod“ eine neue Krimireihe

von Redaktion

Kommissarin Hannah Krügers ermittelt in Rosenheim und dem Voralpenland – Leser können den Spuren des Romans in der Region folgen

Rosenheim – Krimi-Fans aus dem Wasserburger Land kennen die Autorin Monika Nebl bisher hauptsächlich humorvoll von ihrer Krimi-Minnie-Reihe. Mit „RosenTod“ erscheint nun der Auftakt einer ernsteren Reihe, die vor allem in Rosenheim und dem Voralpenland spielt.

Bereits seit sechs Jahren ermittelt Minnie hauptsächlich in und um Wasserburg. Für die treuen Fans der Reihe mit bayerischem Schmäh ist Hannah Krügers, Protagonistin des neuen Krimis, keine Unbekannte. Bereits in „Mords-Fiasko“ hatte sie ihren ersten Auftritt. Nun bekommt die Privatermittlerin eine eigene Buchreihe. „Es hat mich schon länger gejuckt, etwas Neues auszuprobieren“, erzählt die Autorin über den Wechsel vom humorvollen Krimi zum ernsteren Ton.

Die erste Idee dazu kam Nebl vor ungefähr zwei Jahren bei einem Besuch des Tages der offenen Tür im Polizeipräsidium. Seitdem sammelte sie Ideen, Notizen und Artikel in ihrer Projektmappe. Ihre Inspiration holt sie sich unter anderem von echten Polizeimeldungen aus der Zeitung.

Die Recherche für den Start der Reihe sei aufwendig gewesen, erzählt sie. Es brauche nicht nur einen Kriminalfall, dessen Fäden sich über die Buchseiten spinnen und vor allem bis zum Ende sinnvoll entwirren müssen. Auch das Figurenensemble müsse komplett neu konstruiert und gestaltet werden. Auch die Themen rund um die Polizeiarbeit seien nicht zu unterschätzen. Allein für das Thema Hundestaffel hat die Autorin viel Recherchearbeit gebraucht. Denn der ironischen und verschrobenen Detektivin steht der Ex-Polizeihund Salva zur Seite.

Die kühle und unnahbare Hannah Krügers „fühlt sich lächerlich mit diesem Laufsteghund“, aber seine feine Nase wird ihr treue Dienste leisten – vor allem auf der Suche nach einem Vermissten.

Die Szene, in der der ehemalige Personenspürhund sein Potenzial zeigen kann, hat der Autorin beim Schreiben mit am meisten Spaß gemacht. Auch eine Undercover-Ermittlung in der Spielhalle oder das Zusammenspiel mit der Spurensicherung habe ihr bei der Recherche besonders gefallen. Für sie die größte Herausforderung des Genres: „Im richtigen Moment das Richtige preisgeben.“ Also den Lesern nicht zu früh zu viel zu verraten oder am Ende unlogische lose Stränge zurückzulassen.

In der neuen Buchreihe ermittelt Hannah Krügers aus dem Wohnmobil heraus im Chiemgauer Voralpenland. Das Umfeld kennt die Autorin, „weil ich selbst viel mit dem Wohnmobil dort unterwegs bin“. Für das Schreiben ist sie die Wege und Orte abgegangen, denn die Leser sollen den Spuren des Romans folgen können – ob beim Spazieren am Schloßberg oder beim Kaffeetrinken auf dem Max-Josefs-Platz. Mit „Rosen-Tod“ erscheint der Auftakt der Reihe am Freitag, 10. Juli. Erhältlich ist der Roman als E-Book bei Amazon und als Taschenbuch über den Buchhandel sowie in allen Geschäftsstellen der OVB-Heimatzeitungen.

Eine erste Kurzlesung findet zudem am Samstag, 18. Juli, beim Tag der offenen Tür der Bundespolizei in Rosenheim statt.

Und auch die Fans der humorvollen Krimi-Minnie-Reihe müssen nicht mehr lange warten: Im November erscheint der elfte Fall der Hobby-Ermittlerin. Denn obwohl bereits ein zweiter Fall für Hannah Krügers in Planung ist, eines ist für die Autorin klar: „Ohne Minnie bin ich nicht die Moni. Ich brauche das Schmunzeln.“

Johanna Willnhammer

Über das Buch

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