Am 28. Juni 2026 wurde gezeigt, was man gemeinsam alles bewältigen kann: Der Radsportverein RSV Rosenheim und der Skiclub Aising-Pang e.V. organisierten für über 3.000 Teilnehmer den 33. Rosenheimer Radmarathon. Jetzt zogen die Vereine ein Fazit der Großveranstaltung und boten einen Blick hinter die Kulissen. Schon das ganze Jahr über traf sich das Planungskomitee, Christian Schiefer vom RSV bereitet mit viel Liebe zum Detail die gesamten Streckenverläufe und Genehmigung derselben vor. Letztlich sind die wunderschönen Touren 1-6, die Freakouttour und die Graveltouren, die von den Teilnehmern geradelt werden, sein Werk. Zusammen mit Klaus Wagenstetter, ebenfalls vom RSV und weiteren Helfern werden dann in den Tagen zuvor die Strecken 1-3 von Hand beschildert, sodass man diese auch ohne Navigationsgerät fahren kann. Die Kindertour ist in der Hand des Vorstands des Skiclubs, Andreas Bursian, und von Renate Heinritz, denen es jedes Jahr eine besondere Freude ist, die Kinder auf ihrer 20 Kilometer-Tour anzuleiten und zu verköstigen. Auch für die kulinarische Versorgung auf der Strecke zeigen sich bei der Leitung der Stationen beide Vereine verantwortlich: Bernd Kothe vom RSV Rosenheim ist für die Station in Bad Endorf verantwortlich und war dieses Jahr zum ersten Mal direkt im Ortstzentrum zu finden. Die Laben werden von den Stockschützen des Skiclubs Aising-Pang bedient, die damit zeigen, dass sie es nicht nur auf dem Eis, sondern auch bei großer Hitze voll drauf haben. Bayrischzell steht wiederum unter Leitung der Tourengruppe des Skiclubs. Elisabeth Ranzinger ist hier diejenige, die das Sagen hat und dafür sorgt, dass alle Semmeln wunderschön belegt werden. Die Verpflegungsstation in Niederndorf erkennt man schon an der Blasmusik, die einem entgegenschallt. Sie ist insofern etwas Besonderes, da diese Station in den festen Händen von Schülern des Inntalgymnasiums Raubling ist. Ihre Station ist das Ergebnis ihrer Vorarbeit im P-Seminar, geleitet von Kerstin Busch, das alle elften Klassen absolvieren. Die Verpflegung in Frasdorf betreibt dann wieder der RSV und zwar unter der Leitung von Markus Pfandler, der mit viel Herzblut und Tatkraft die Station bespielt, an die fast alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen kommen. Vor allem die Nudeln von Klaus Wurmanstätter, die es hier gibt, werden von den Radlern und Radlerinnen geschätzt. Im Ziel wurden die Teilnehmer durch motivierende Worte vom Sprecher Andreas Rottenaicher begrüßt, der fast zwölf Stunden hinter dem Mikro stand. Weitere zahlreicher Helfer bemühten sich um das Wohl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neben Kuchen wurde auch Gegrilltes verkauft. Viel Andrang gab es im Biergarten, der dazu einlud, nach der geradelten Tour, den Tag ausklingen zu lassen. Fotos Christian Tharovsky/Studio f8