Rosenheim – Die SPD-Fraktion und FDP-Stadtrat Marcus Moga haben beantragt, den Haushaltsetat für den Unterhalt von Spielplätzen im Haushaltsjahr 2027 deutlich zu erhöhen. Konkret fordern sie eine Aufstockung auf 100.000 Euro. Zudem sollen noch im laufenden Haushaltsjahr ausstehende Maßnahmen aus nicht verbrauchten Haushaltsmitteln zeitnah umgesetzt werden.
SPD-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Jordan nennt als Beispiel den Spielplatz an der Schiller-/Uhlandstraße, wo wegen fehlender Mittel die Krähenschaukel bislang nicht erneuert werden konnte. Dritte Bürgermeisterin Gabi Leicht betont, für den Unterhalt der Spielplätze müsse mehr Geld in den Haushalt eingestellt werden. Da der Spielplatzunterhalt eine kommunale Pflichtaufgabe sei, sei eine auskömmliche finanzielle Ausstattung unerlässlich.
Auch die Grünen fordern Aufklärung zum Zustand der Spielplätze. Spielplätze seien für Kinder Abenteuerland und für Eltern wichtige Treffpunkte im Viertel, heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen. Damit das so bleibt, haben sie eine Anfrage an den Oberbürgermeister gestellt: Sie wollen wissen, warum an einigen Stellen Geräte fehlen oder Bereiche gesperrt sind. „Es darf nicht sein, dass Schaukeln einfach verschwinden oder Spielbereiche lange gesperrt bleiben. Jedes Kind in Rosenheim verdient einen sicheren Ort zum Spielen und Entdecken“, heißt es in der Mitteilung.
Die Grünen fordern eine Liste aller defekten Geräte und einen Plan für die Instandsetzung sowie eine Budgetplanung, die langfristig dafür sorgt, dass alle Spielplätze in der Stadt modern, sicher und einladend sind.