Rosenheim – Was bedeutet das Recht auf Schutz, Mitbestimmung oder ein sicheres Zuhause? Mit diesen Fragen haben sich rund 150 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Happing und der Astrid-Lindgren-Grundschule in den vergangenen Wochen beschäftigt. Auf Initiative des Sozialraumteams Ost der Stadt Rosenheim nahmen sie an einem Malwettbewerb zum Thema „Kinderrechte“ teil.
Die Kinderrechte stehen in diesem Jahr in der Stadt Rosenheim besonders im Fokus. Mit dem Wettbewerb wollte das Sozialraumteam Ost Kindern die Möglichkeit geben, sich kreativ mit ihren Rechten auseinanderzusetzen und ihnen eine Stimme zu geben. Entstanden sind zahlreiche bunte, ideenreiche und berührende Bilder, die zeigen, wie Kinder ihre Rechte wahrnehmen und welche Themen sie bewegen.
Die eingereichten Werke wurden von einer Jury bewertet, die sich aus Mitgliedern einer Malgruppe des Bürgerhauses Happing sowie Vertreterinnen und Vertretern der Städtischen Galerie zusammensetzte. Die Auswahl fiel der Jury nicht leicht, denn die Vielfalt und Kreativität der Bilder beeindruckte alle Beteiligten.
Bei der feierlichen Siegerehrung im sogenannten Blauen Haus durften sich die Gewinnerinnen und Gewinner über attraktive Preise freuen, die von verschiedenen Partnern und Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden. Zu den Hauptpreisen zählte ein gemeinsamer Besuch im Lokschuppen Rosenheim für die Siegerin oder den Sieger und die gesamte Klasse. Darüber hinaus wurden mehrere Kinoeintrittskarten, Eintritte in die Airstyle Trampolinhalle sowie in das Rosenheimer Frei- und Hallenbad und weitere kleine Preise vergeben.
„Kinderrechte sind keine abstrakten Begriffe. Sie betreffen den Alltag von Kindern ganz unmittelbar. Mit dem Wettbewerb wollten wir die Mädchen und Jungen ermutigen, sich mit ihren Rechten auseinanderzusetzen und ihnen zeigen, dass ihre Gedanken und Anliegen ernst genommen werden“, sagt Susanne Schauer-Vetters vom Sozialraumteam Ost.
Die Sozialraumteams der Stadt Rosenheim sind wichtige Anlaufstellen für Kinder, Jugendliche und Familien in den Stadtteilen. Sie vernetzen Schulen, Vereine und soziale Einrichtungen, schaffen Begegnungsmöglichkeiten und entwickeln Projekte, die junge Menschen stärken und ihnen Teilhabe ermöglichen. Der Malwettbewerb zeigt beispielhaft, wie Präventionsarbeit gelingen kann: kreativ, niedrigschwellig und gemeinsam mit starken Partnern vor Ort.
Susanne Grun