Junge Sarah-Connor-Fans trotzen Unwetter

von Redaktion

Für die besten Plätze bei Sarah Connor haben einige Fans bereits am Donnerstag, 16. Juli, ihre Zelte vor dem Gelände des Rosenheimer Sommerfestivals aufgeschlagen. Trotz eines Unwetters harrten sie fast 24 Stunden vor dem Konzertbeginn aus, um sich die erste Reihe zu sichern.

Rosenheim – Als die ersten Konzertbesucher vom Doppel-Konzertabend rund um Rian und Edmund am Donnerstagabend (16. Juli) nach Hause gingen, hatten Lea, Maria, Alya und Franzi ihr Zelt schon aufgebaut und sich eingerichtet. Rechts neben dem Eingang vom Sommerfestival-Gelände in Rosenheim schlugen sie ihr Camp auf – nur um bei Sarah Connors Konzert am Freitag (17. Juli) in der ersten Reihe zu stehen.

Stundenlanges
Warten

Dafür nahmen die vier auch stundenlanges Warten und das Ausharren in Dunkelheit während eines Gewitters in Kauf. Gestört habe sie das aber kaum. „Wir sind trocken geblieben. Zu viert im Zelt war es zwar eng, aber der Regen hat mich nicht gestört“, sagt Maria. Für die vier Mädchen ist es nicht das erste Mal, dass sie für ein Sarah-Connor-Konzert campen. „Das ist heute mein 40. Konzert von Sarah“, erzählt Maria. Die 20-Jährige kommt aus Chemnitz. Die anderen drei jungen Frauen hat sie über ein Sarah-Connor-Konzert kennengelernt. „Wir fahren von Konzert zu Konzert und dann campen wir. So sparen wir uns die Hotelkosten“, sagt Lea und muss lachen. Sie ist 22 Jahre alt und kommt aus Leipzig.

Warum sie alle immer wieder zu Sarah Connors Konzerten gehen? Eine Frage, die Lea schon häufiger beantworten musste. „Sie schreibt einfach sehr gute Texte, hat eine wahnsinnig gute Stimme und ist auch als Mensch sehr sympathisch“, sagt sie. Auch die drei anderen jungen Frauen sind von Sarah Connor begeistert. Alya aus der Nähe von Nürnberg hatte dieses Jahr ihr erstes Meet and Greet mit der Sängerin. „Das war echt eine Achterbahn der Emotionen. Es war crazy“, sagt die 21-Jährige. Nina campt nicht seit dem Vorabend, sie sitzt aber trotzdem schon seit 6.30 Uhr vor dem Eingang vom Rosenheimer Sommerfestival. Sie ist aus Kiel und möchte den besten Platz ergattern. „Ich reise Sarah Connor immer hinterher. Von der jetzigen Tour schaffe ich es nur auf zwei Konzerte nicht“, sagt die 46-Jährige. Damit sieht sie die Sängerin dieses Jahr häufig, schließlich gibt sie 2026 30 Konzerte. Sie halte Sarah Connor für eine tolle Frau, die einfach tolle Musik mache und gut drauf sei. „Das sieht man sich gerne an“, sagt sie und lacht.

Sarah Connor am Abend performen zu sehen, ist das Ziel der insgesamt etwa zehn Leute, die schon am Freitagmorgen (17. Juli) vor dem Festivalgelände warten.

Die 20-jährige Maria freut sich vor allem auf das Lied „Cold as Ice“ und Lea auf „Halt mich“. „Das sind die Songs, wo wir richtig abgehen können“, ergänzt Alya. Für die Konzerte opfern die jungen Frauen ihre Urlaubstage. „Dieses Jahr sind alle Tage für die Konzerte draufgegangen“, sagt Lea. Dass Leute vor dem Festivalgelände campen, ist nicht das erste Mal, sagt Sarah Smyka. Sie ist beim Sommerfestival für Marketing, Presse und Social Media zuständig. „Solange keine Zufahrten versperrt sind, ist das kein Problem“, sagt sie. Bis 17.30 Uhr müssen Lea, Maria, Alya und Franzi noch ausharren, dann beginnt der Einlass und für sie der Grund, warum sie schon seit dem Vorabend campen: das Ergattern der besten Plätze.

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