Erfolg im Sportklettern

von Redaktion

Beim Landesfinale in München Freimann hat sich die jüngere Mannschaft des Rosenheimer Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums den bayerischen Meistertitel gesichert. Die Kletterer qualifizierten sich damit für das Bundesfinale in Berlin. Die ältere Mannschaft der Schule erreichte den dritten Platz.

München/Rosenheim – Mit dem Slogan „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ feierte die junge Klettermannschaft des Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums (SFG) Rosenheim ihren Sieg beim bayerischen Landesfinale im Sportklettern. Die ältere Mannschaft der Schule belegte beim selben Wettkampf den dritten Platz. Das teilte das Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium Rosenheim in einer Pressemitteilung mit.

Ältere Mannschaft
auf dem Podest

Beide Mannschaften des SFG hatten sich bereits Anfang Mai beim Bezirksfinale Oberbayern mit zwei ersten Plätzen für das Landesfinale qualifiziert. Dort traten sie in München Freimann gegen starke Konkurrenz aus den neun besten Schulen Bayerns an. In den Disziplinen Boulder, Lead und Speed mussten sich die Schüler beweisen. Beim Lead waren zwei anspruchsvolle, kraftraubende Routen bis zum neunten Schwierigkeitsgrad am Seil gesichert zu bewältigen. Im Speed galt es, eine einfache Route so schnell wie möglich zu absolvieren, wobei von zwei Durchgängen die bessere Zeit zählte. An der knapp 15 Meter hohen Wand wurden laut Mitteilung Bestzeiten von knapp über sieben Sekunden erzielt. Beim Bouldern mussten fünf knifflige und technisch anspruchsvolle Bewegungsprobleme über Matten in Absprunghöhe gelöst werden. Die Gesamtplatzierung einer Schule ergab sich jeweils aus den vier besten Einzelwertungen der sechs angetretenen Schüler. Betreut wurden die Rosenheimer Kletterer von Stützpunktleiter Manfred Mauler sowie Noah Hofmann aus der Jahrgangsstufe Q12.

Die ältere Mannschaft mit Olivia Skorupa, Noah Freitag, Fritz Daxlberger, Sebastian Kogel, Valentin Kühn und Thomas Kaufmann startete zunächst souverän im Boulderparcours, kam am schwersten Boulder jedoch nur auf zwei Tops und belegte damit mit knappem Rückstand den dritten Platz in dieser Disziplin. Im anschließenden Lead bereiteten die großgriffig wirkenden Griffe Probleme, im steilen oberen Wandbereich reichte die Kraftausdauer nur für zwei Tops – erneut Platz drei. Im Speed erzielte Thomas Kaufmann mit knapp über sieben Sekunden die Tagesbestzeit, auch seine Mitstreiter waren zügig unterwegs. Dennoch reichte es in der Disziplinwertung wiederum nur zu Platz drei. In der Gesamtwertung musste sich die ältere SFG-Mannschaft letztlich nur dem FKG Würzburg und dem Kolleg der Schulbrüder Illertissen geschlagen geben und sicherte sich den dritten Platz.

Die jüngere Mannschaft mit Valentin Krüger, Laura Schieder, Romy Zeeb, Marlena Lohmeyer, Noah Dierfeld und Sebastian Gräfe überzeugte bereits beim Bouldern mit Bewegungsgefühl, Körperspannung und Kraft. Nur am schwersten Boulder mit runden, glatten Griffen und weiten Abständen wurde es nochmals eng. Gegen die teils größere Konkurrenz setzte sich das Team dennoch durch und belegte in dieser Disziplin Platz zwei. Im Lead dominierten die jungen Rosenheimer Kletterer mit sechs Topbegehungen und sicherten sich den ersten Platz. Da auch die Nymphenburger Schulen aus München eine starke Mannschaftsleistung zeigten, blieb es bis zur letzten Disziplin spannend. Dank einer ausgeglichenen Teamleistung und der Tagesbestzeit von Noah Dierfeld im Speed holte sich die jüngere SFG-Mannschaft auch dort den ersten Platz.

In der Gesamtwertung reichte dies für den Sieg und den Titel des bayerischen Landesmeisters – vor den Nymphenburger Schulen München auf Platz zwei und der Freien Waldorfschule Erlangen auf Platz drei. Dieser Erfolg bedeutet zugleich die Teilnahme am erstmals ausgetragenen Bundesfinale Klettern, das in diesem Jahr in Berlin stattfindet.

Teamorientiertes
Miteinander

Wie das Gymnasium weiter mitteilt, sei die Qualifikation beider Mannschaften für das Landesfinale ein großer Erfolg gewesen. Dass beide Teams wie in den drei Vorjahren auf das Stockerl kletterten, sei angesichts starker Konkurrenz hoch einzuschätzen. Mit dem Landessieg der jüngeren Mannschaft habe das SFG Rosenheim den 18. Landessiegertitel der Schulgeschichte errungen. Über die sportliche Leistung hinaus habe vor allem das freudige, teamorientierte und faire Miteinander aller Teilnehmer beeindruckt.

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