Rosenheim – Ein Streit um die Frage, wer der „King“ ist, hat in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Gießenbachstraße zu einer handfesten Auseinandersetzung geführt. Am Mittwoch, 12. August, gerieten dort gegen 22.45 Uhr zwei 40-Jährige aneinander, die sich zunächst gegenseitig anschrien, bevor die Situation eskalierte. Laut Angaben der Rosenheimer Polizei saßen die beiden Männer gemeinsam mit einem Dritten um ein kleines Lagerfeuer, als das Gespräch in einen Streit umschlug. Einer zog den anderen vom Stuhl, der beim Fallen mit der Hand auf seiner Bierflasche landete und sich durch Splitter leicht verletzte. Daraufhin stand dieser auf und schlug mit der Faust auf seinen Kontrahenten ein. Die alarmierte Polizei trennte die beiden, die mit rund zwei Promille stark alkoholisiert waren. Die erlittenen Prellungen, Schürfwunden und kleineren blutenden Wunden mussten vor Ort nicht medizinisch versorgt werden. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet; zudem erhielten sie Platzverweise und begaben sich in ihre Zimmer. Wer von beiden der „King“ ist, konnte auch die Polizei nicht klären – sie riet den beiden, „die herrschaftlichen Verhältnisse im nüchternen Zustand zu klären“.