Raritäten, Americanos und geregelter Einlass

von Redaktion

Mit einem neuen Einlasskonzept und besonderen Spezialitäten startet der Proseccostadl in das Rosenheimer Herbstfest. Nach einjähriger Planungsphase wird der Einlass heuer neu geregelt, um Drängeleien zu verhindern. Zudem erwartet die Besucher eine neue Americano-Bar am Sonntagnachmittag sowie eine vergrößerte Raritätenkarte.

Rosenheim – Einen Tag vor Start des Rosenheimer Herbstfests wird im Proseccostadl noch der letzte Feinschliff vorgenommen. Bar und Bänke stehen bereits und auch die Deko lässt schon erstes Wiesn-Feeling aufkommen. Damit auch in diesem Jahr wieder alles rund läuft, haben Franz Stettner, der seit dem Jahr 2020 mit im Proseccostadl-Boot sitzt, und die Betreiberfamilie Fraenkl das gesamte vergangene Jahr geplant und überlegt. „Eigentlich fängt es bei uns nach Wiesn-Ende direkt wieder von vorne an”, sagt Stettner gegenüber dem OVB.

Der Aufbau ging recht reibungslos über die Bühne, berichten Stettner und Max Fraenkl. Dennoch gab es Hürden. So wurde in diesem Jahr beispielsweise der Stadl – und damit auch der Eingang – um 1,80 Meter nach hinten verschoben.

Der Grund: Der Einlass wird neu geregelt. Es wird vor dem Stadl links und rechts einen Wartebereich geben. „Dadurch wird es sehr viel geregelter und damit auch sehr viel schneller gehen“, erklärt Fraenkl. „Und mit Drängeln ist dann auch Schluss.“

Besonders viel Liebe zum Detail wurde heuer in die Deko gesteckt. Der gesamte Stadl ist unter anderem mit zahlreichen Herzchen und frechen Sprüchen dekoriert. „Wir haben noch nie so viel dekoriert wie dieses Jahr“, berichtet Fraenkl. Auch neu – oder besser gesagt, wieder zurück – ist die Möglichkeit, im Stadl Tische zu reservieren.

„Wir reservieren aber höchstens die Hälfte der Tische, die wir haben“, macht Fraenkl deutlich. Damit auch jeder, der spontan vorbeikommen möchte, noch einen Platz findet. „Wir wollen ein Ort für alle sein.“

Während es am Samstagabend schon mal voller werden kann, hat Fraenkl noch einen Besuchs-Geheimtipp: den Sonntagnachmittag. An diesem Tag, gibt es in diesem Jahr auch eine Neuheit im Stadl: die Americano-Bar. Neben dem klassischen Sortiment, einem vergünstigten Wein und Rosé-Secco servieren die Barkeeper am Sonntagnachmittag im Stadl also auch den Drink aus Campari und Wermut.

Aber auch Weinkenner kommen auf ihre Kosten. Die „Raritätenkarte“ mit besonderen Jahrgängen von besonderen Winzern, die es bereits im vergangenen Jahr gab, wurde heuer noch einmal ausgeschmückt und vergrößert.

„Es gibt hier also auch Wein höchster Qualität“, lobt Stettner. „Die höchste Qualität eines Volksfestes, mit Sicherheit aus ganz Deutschland, wenn nicht sogar europaweit“, ist sich Stettner sicher.

Und wer nicht unbedingt die edelsten Tropfen sucht, sitzt dennoch nicht auf dem Trockenen. „Wir bieten weiterhin unsere Evergreens an”, betont Fraenkl. „Außerdem konnten wir einen Wein sogar günstiger machen.” Zudem wird es erneut die beliebten Milchkannen geben. „Heuer auch ein paar mehr. Da haben wir ordentlich aufgerüstet”, sagt Stettner und lacht. „Die waren ja vergangenes Jahr ein begehrtes Souvenir bei einigen Gästen.”

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