Hier ist Köpfchen gefragt

von Redaktion

Drei Vereine laden zum ersten Mind-Sport-Tag in Rosenheim ein

Rosenheim – Drei Spiele, drei unterschiedliche Zugänge zum Denksport: Beim ersten Rosenheimer Mind-Sport-Tag können Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene Bridge, Schach und Tabletop kennenlernen und ausprobieren. Angesprochen sind Neugierige ebenso wie Anfänger, Wiedereinsteiger und erfahrene Spieler.

Wer Bridge bislang nur dem Namen nach kennt, nach Jahren wieder einmal vor einem Schachbrett sitzen möchte oder wissen will, was sich hinter Tabletop verbirgt, bekommt Ende September Gelegenheit dazu. Beim ersten Rosenheimer Mind-Sport-Tag am Samstag (26. September) präsentieren der Bridge-Club Rosenheim, der Schachklub Mangfalltal und der Rosenheimer Tabletop Club ihre unterschiedlichen Spielwelten gemeinsam. Von 11 bis 18 Uhr können Besucher in den Räumen des Tabletop Clubs in der Georg-Aicher-Straße 4 die drei Angebote kennenlernen.

Vor Ort einfach
ausprobieren

Gedacht ist der Tag für Menschen, die neugierig auf Denksport sind, eine neue Freizeitbeschäftigung suchen oder nach längerer Pause wieder einsteigen möchten. Willkommen sind Besucher ab 14 Jahren. Statt sich vorab für eine Disziplin entscheiden zu müssen, können sie Bridge, Schach und Tabletop an einem Ort miteinander vergleichen und herausfinden, welche Form des Denksports ihnen liegt. Die drei Vereine stellen ihre Disziplinen vor; beim Bridge erklären erfahrene Spieler, wie das Spiel funktioniert, und beantworten Fragen.

Darin liegt der besondere Ansatz der Veranstaltung: Wer sich für einen Denksport interessiert, kann unmittelbar am Spieltisch erfahren, wie er funktioniert, was er von seinen Spielern verlangt und ob er den eigenen Interessen entspricht. Unter dem Motto „Gemeinsam am Tisch – vereint im Spiel“ wollen die Veranstalter zugleich zeigen, dass es nicht allein um Konzentration und strategisches Denken geht. Gemeinsames Spielen schafft Begegnung und Austausch – als Gegenentwurf zum Denksport „im stillen Kämmerlein“.

Die Schirmherrschaft hat Rosenheims Altoberbürgermeisterin Gabriele Bauer übernommen. In ihrem Grußwort hebt sie hervor, dass Denksport Menschen verbinde und langfristig die geistige Fitness fördere. Schach unterstütze Konzentration und schulische Leistungen, Bridge sei ein Gedächtnistraining und Tabletop ein kreativer strategischer Wettbewerb. Gemeinsames Spielen schaffe Begegnungen und stärke den Teamgeist.

Wie unterschiedlich die Herausforderungen sind, zeigen die drei Angebote. Beim Bridge treten jeweils zwei Partner gemeinsam gegen ein anderes Paar an. Schnelles Denken, Teamarbeit und strategisches Ausspielen sind gefragt; Einsteiger können sich vor Ort die Grundlagen erklären lassen. Beim Schach sind neben erfahrenen Spielern ausdrücklich Menschen angesprochen, die erstmals die Regeln lernen oder nach längerer Pause wieder einsteigen möchten. Der Schachklub versteht das Spiel zugleich als Beschäftigung, die Generationen verbindet.

Tabletop wiederum verbindet Strategie mit Kreativität. Die Spieler treten mit Miniaturen auf einem mit Gelände und Hindernissen gestalteten Spielfeld gegeneinander an. Zum Hobby gehören neben dem strategischen Spiel auch die Gestaltung der Figuren und die Geschichten der jeweiligen Spielsysteme.

Dass Bridge, Schach und Tabletop beim ersten Rosenheimer Mind-Sport-Tag gemeinsam präsentiert werden, ermöglicht einen direkten Vergleich ohne große Einstiegshürde. Besucher können sich informieren, ausprobieren und herausfinden, ob eine der drei Spielarten für sie zu einer längerfristigen Freizeitbeschäftigung werden könnte.

Der erste Rosenheimer Mind-Sport-Tag findet am Samstag, 26. September, von 11 bis 18 Uhr beim Rosenheimer Tabletop Club, Georg-Aicher-Straße 4 in Rosenheim, statt. Der Eingang befindet sich auf der Rückseite des Media Markts.

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