Liebevoller Familienmensch und engagierter Bürger

von Redaktion

Trauer um Hermann Freiberger aus Bad Endorf

Bad Endorf – Nach langer, schwerer Krankheit verstarb kürzlich Hermann Freiberger. Hermann Freiberger wurde 1951 in Endorf/Bergham geboren. Er wuchs als Sohn von Florian und Kreszenz Freiberger mit drei älteren Geschwistern, zwei Brüdern und einer Schwester, auf und blickte gerne auf seine glückliche Kindheit zurück. Seine schulische Laufbahn begann in Endorf, später besuchte er die Realschule in Rosenheim. Nach der Schule absolvierte er eine Lehre als Bankkaufmann bei der Volksbank Endorf. 1971 leistete er zwei Jahre seinen Dienst bei der Bundeswehr an der Fernmeldeschule Feldafing/Starnberg.

Ab 1973 arbeitete er bei der Volksfürsorge im Büro Rosenheim. Im Oktober 1973 heiratete er Ingrid Freiberger, geborene Mayer. 1974 kam Sohn Bernd zur Welt, 1978 folgte Sohn Stephan. Die Familie wuchs weiter auf insgesamt vier Enkelkinder heran. Hermann Freiberger war ein liebevoller Familienmensch und stolz auf seine Söhne.

Zwischen 1980 und 1982 baute er mit viel Eigenleistung das Haus in Stephanskirchen um. Nach der Fertigstellung zog die Familie von dem vorderen Haus, einem ehemaligen „Stadl“, in das hintere Haus.

1984 wechselte er zur Bayerischen Versicherungskammer und eröffnete bald darauf sein eigenes Versicherungsbüro in der Wendelsteinstraße in Prien, das er mit viel Fleiß und persönlichem Einsatz führte. Seit 1997 unterstützte ihn sein Sohn Stephan, und das Büro zog in die Priener Bahnhofstraße. Ab 2004 übernahmen beide Söhne die Versicherungsagentur.

2015 schied Hermann Freiberger aus gesundheitlichen Gründen endgültig aus dem Berufsleben aus. Er war stets ein sehr fleißiger Mensch, der viel bewegen und sich in Vereinen für andere einsetzen wollte. Er war korrekt, zuverlässig und stark in der Gemeinschaft engagiert. Geduldig ertrug er eine schwere Krankheit, ohne zu jammern. Seine Liebe galt vor allem seiner Familie.

Hermann Freiberger verstarb im Hospiz Bernau. Zur Beerdigung versammelte sich eine große Trauergemeinde. Pfarrer Sinha Roy sprach würdige Worte des Abschieds. Der Hemhofer Kirchenchor sang während des Gottesdienstes, und auf dem Friedhof spielte eine Abordnung der Endorfer Blasmusik.

Die Feuerwehr Hemhof dankte ihm als langjährigem Schriftführer. Der Veteranenverein Hemhof, bei dem er über 40 Jahre in der Vorstandschaft war, verabschiedete ihn mit einem Ehrensalut. Auch Vertreter des Eggstätter Veteranen-Patenvereins, des Sportvereins Höslwang sowie des Trachtenvereins Edelweiß Bad Endorf und des Rauchclubs/Sterbekasse, bei dem er über 50 Jahre Mitglied war, nahmen am Grab Abschied. Über seinem Urnengrab senkten sich die Fahnen.

Hermann Freiberger hinterlässt eine bleibende Spur des Engagements, der Zuverlässigkeit und der Liebe zu seiner Familie. amf

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