Warenvielfalt mit Tradition verbunden

von Redaktion

Beste Stimmung bei der 471. Auflage des Aschauer Marktes – Besonderer Tag am Fuße der Kampenwand

Aschau – Sonne, sommerliche Temperaturen und beste Marktatmosphäre: Der 471. Aschauer Markt-Sonntag am 6. September hat einmal mehr gezeigt, warum der traditionsreiche Warenmarkt weit über die Grenzen Aschaus hinaus bekannt und beliebt ist. Seit 471 Jahren gehört der Markt fest zum Jahreslauf – und auch heuer wurde er seinem Ruf als besonderer Treffpunkt für Jung und Alt gerecht.

Schon am Vormittag füllten sich die Straßen. Entlang der Schulstraße, Schützenstraße und Zellerhornstraße reihten sich die Marktstände aneinander. Mehr als 100 Aussteller und Standler boten eine bunte Mischung aus Käse, Wurst, Schmuck, Strumpfwaren, Kunsthandwerk, Süßigkeiten und vielem mehr.

Ratschen an den
Ständen gehört dazu

Neben zahlreichen altbewährten Ausstellern gab es auch Neues zu entdecken. Das heimische Gewerbe und Handwerk öffnete ebenfalls seine Türen und machte damit ganz Aschau zum großen Marktgelände.

Organisiert wird der Markt alljährlich von der Tourist-Info Aschau, unterstützt vom gemeindlichen Bauhof. Überall wurde geschaut, gestöbert und gekauft – und natürlich ausgiebig geratscht. Denn genau das gehört zum Aschauer Markt genauso dazu wie die Marktstände selbst. Freunde, Bekannte und Verwandte treffen sich, bleiben stehen und genießen gemeinsam den besonderen Tag.

Auch für die kleinen Besucher war einiges geboten. Kinderkarussell, Kindereisenbahn, Sandbaggern und zahlreiche Mitmachangebote sorgten für Unterhaltung. In der Preysing-Grundschule präsentierten die Eisenbahnfreunde Chiemgau ihre beeindruckende Modelleisenbahn.

Ein beliebter Anziehungspunkt war auch heuer wieder der Glückshafen der Aschauer Senioren und des Kneipp Vereins Aschau. Hunderte attraktive Preise warteten auf glückliche Gewinner. Für die passende musikalische Begleitung sorgten die „Zaunstemp‘n Musi“ bei der Metzgerei Angermann und die „Gamskrainer“ beim Stand des Hohenaschauer Brauhauses.

Im Festzelt spielten die Söllhubener Blaskapelle und am Nachmittag die Chiemgauer Musi auf.

Das Festzelt in der Schützenstraße, bewirtet von der Wirtsfamilie Heinrichsberger, war ebenfalls ein beliebter Treffpunkt.

Ob Kinder mit Zuckerwatte und neu erstandenem Bulldog, Besucher mit ihren Marktschätzen oder Freunde beim gemütlichen Ratsch – der Markt zeigte einmal mehr, was ihn so besonders macht: Er verbindet Warenvielfalt mit Tradition, Begegnung und einem ganz eigenen Aschauer Charme.

So zog es die Besucher den ganzen Tag durch den Ort und hinauf auf den Kirchberg: von Stand zu Stand, von Geschäft zu Geschäft und schließlich zum gemütlichen Beisammensein im Festzelt oder an den Marktständen.

Genau diese Mischung aus Markt, Begegnung und Geselligkeit macht den ersten Sonntag im September für viele zu einem festen Termin im Jahreskalender.

Heute folgt noch
der Tag der Betriebe

Ganz vorbei ist die Festwoche damit noch nicht: Am heutigen Montag klingt sie beim traditionellen Tag der Betriebe gemütlich aus. Ab 17 Uhr stehen im Festzelt Kesselfleisch und Hendlessen auf dem Programm.

471 Jahre Marktgeschichte – und trotzdem jedes Jahr aufs Neue lebendig. Der 471. Aschauer Markt-Sonntag hat einmal mehr bewiesen, warum dieser besondere Tag am Fuße der Kampenwand für so viele Menschen zum festen Bestandteil des Jahres gehört: ein Marktsonntag wie aus dem Bilderbuch – und ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte des traditionsreichen Aschauer Marktes.

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