Chieming – Die Chiemsee-Ranger und die Polizeiinspektion Traunstein ziehen nach drei gemeinsamen Kontrolltagen entlang der Uferwege in Chieming und Arlaching eine durchweg positive Bilanz. Die Kontrollaktionen richteten sich insbesondere an Radfahrer und hatten das Ziel, über die geltenden Radfahrverbote entlang sensibler Uferbereiche zu informieren, die Sicherheit aller Erholungssuchenden zu erhöhen und den Schutz der Natur am Chiemsee zu unterstützen.
Im Verlauf der Kontrolltage zeigte sich nach Angaben der Polizei insgesamt eine erfreuliche Entwicklung. Die Zahl der Beanstandungen nahm von Einsatz zu Einsatz ab. Neben der zunehmenden Akzeptanz der geltenden Regelungen dürfte auch die hochsommerliche Witterung an den späteren Kontrolltagen zu geringerem Radverkehr und damit zu weniger Verstößen beigetragen haben.
Unabhängig davon zeigte sich, dass die überwiegende Mehrheit der Radfahrer die bestehenden Radfahrverbote respektierte und den Hinweisen der Chiemsee-Ranger sowie der Polizei verständnisvoll und kooperativ begegnete. Insgesamt mussten beim abschließenden Kontrolltag lediglich vier mündliche Verwarnungen ausgesprochen und vier weitere Radfahrer auf die geltenden Vorschriften hingewiesen werden. Diese Entwicklung verdeutlicht laut Polizei, dass die Kombination aus persönlicher Ansprache, Aufklärung und der gemeinsamen Präsenz von Rangern und Polizei nachhaltig Wirkung zeigt. Viele Besucher zeigten Verständnis dafür, dass die bestehenden Regelungen nicht nur dem Schutz empfindlicher Ufer- und Naturräume dienen, sondern auch dazu beitragen, Konflikte zwischen Radfahrern, Fußgängern und anderen Erholungssuchenden zu vermeiden.
Die Chiemsee-Ranger und die Polizeiinspektion Traunstein bewerten die diesjährigen Kontrollaktionen daher als vollen Erfolg. Auch künftig werden die Ranger regelmäßig entlang der Uferwege präsent sein und Besucher über geltende Regelungen informieren.