Raubling – Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Raubling haben am vergangenen Freitag einen Ferrari sichergestellt, der seit fast einem Jahr unterschlagen war. Gegen 22.10 Uhr sichteten Grenzpolizisten den Ferrari auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg und kontrollierten das mit vier Personen besetzte Fahrzeug an der Behelfsausfahrt Dettendorf. Der Fahrer hatte keinerlei Ausweisdokumente bei sich und gab mündlich seine Personalien an. Eine Überprüfung ergab, dass das Leasingfahrzeug vor knapp einem Jahr als unterschlagen gemeldet worden war. Daraufhin stellten die Beamten den Ferrari im Wert von etwa 170.000 Euro sicher. Zudem stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht seine eigenen, sondern die Personendaten einer anderen, tatsächlich existenten Person aus Österreich angegeben hatte. Der Grund für die falschen Angaben zeigte sich schnell: Der 34-jährige Österreicher, der in München wohnt, hätte sich gar nicht ans Steuer setzen dürfen. Ihm war sowohl die österreichische als auch die deutsche Fahrerlaubnis entzogen worden. Der Mann muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie falscher Namensangabe verantworten. Die Ermittlungen zur Unterschlagung des Ferrari dauern an.