Vogtareuth – Die Einigungsstelle zur Neuausrichtung der Schön-Klinik Vogtareuth hat am Freitag, 24. Juli, einen Sozialplan beschlossen. Wie die Schön-Klinik-Gruppe mitteilt, kündigte die Arbeitgeberseite an, den Spruch der Einigungsstelle gerichtlich überprüfen zu lassen.
Im Verlauf des Einigungsstellenverfahrens wurde die wirtschaftliche Situation der Klinik durch ein unabhängiges Sachverständigengutachten umfassend untersucht. Das Gutachten kommt demnach zum Ergebnis, dass zusätzliche finanzielle Belastungen die bereits angespannte wirtschaftliche Lage des Standorts verschärfen und die wirtschaftliche Stabilität der Klinik beeinträchtigen könnten. Vor diesem Hintergrund sehe sich die Schön-Klinik Vogtareuth in der Verantwortung, den Spruch rechtlich überprüfen zu lassen.
Medizinische Neuausrichtung geht weiter
Die medizinische Neuausrichtung des Standorts werde unterdessen unverändert fortgeführt. Ziel sei es, Vogtareuth als hochspezialisiertes Zentrum für Kinderorthopädie, Neuropädiatrie sowie spezialisierte Orthopädie und Neurochirurgie nachhaltig weiterzuentwickeln und damit die Zukunft des Standorts langfristig zu sichern.
Marcus Sommer, Regionalgeschäftsführer Süd der Schön-Klinik-Gruppe, betonte: „Wir respektieren die Entscheidung der Einigungsstelle. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für die Zukunft unseres Standorts und unserer Mitarbeitenden. Unser Ziel ist es, die Schön-Klinik Vogtareuth langfristig wirtschaftlich zu stabilisieren und möglichst viele Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern.“