Rosenheim – Im Landkreis Rosenheim gilt seit gestern, Dienstag, wieder ein Verbot für Daxenfeuer. Wie das Landratsamt Rosenheim mitteilt, ist der Waldbrand-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes auf Stufe vier gestiegen, was einer hohen Gefahr entspricht.
Neubewertung nach Skala-Sprung am Montag
Das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim hatte das Daxenfeuerverbot erst am vergangenen Freitag aufgehoben. Zu diesem Zeitpunkt galt in der Region noch Stufe zwei, also geringe Gefahr. Über das Wochenende blieb die Einstufung auf Stufe zwei bestehen. Inzwischen seien die Bewertungen sowohl im Waldbrand-Gefahrenindex als auch im Grasland-Feuerindex, beide vom Deutschen Wetterdienst, wieder angehoben worden. Kreisbrandrat Richard Schrank und Florian Appelt, Leiter des Sachgebiets Öffentliche Sicherheit und Ordnung, entschieden daher, das Daxenfeuerverbot wieder in Kraft zu setzen.
Kreisbrandrat appelliert an Eigenverantwortung
Darüber hinaus ist in der Nähe von Wäldern bei offenen Feuern ein Sicherheitsabstand von mindestens 100 Metern einzuhalten. Offene Feuerstätten müssen ständig unter Aufsicht stehen, Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstätte erloschen sein. Ausflügler sollen zudem nur ausgewiesene Parkplätze nutzen, damit die Zufahrten in die Wälder freibleiben. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass heiße Katalysatoren Grasflächen entzünden können.
Kreisbrandrat Richard Schrank und Sachgebietsleiter Florian Appelt appellieren in diesem Zusammenhang an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen im Umgang mit offenem Feuer.