Rosenheimer Inspektion bereit für das Herbstfest

von Redaktion

Wiesnwache am Glückshafen wieder geöffnet – Selektivkontrollen und Videoüberwachung für die Sicherheit

Rosenheim – Auf geht’s zur oft zitierten „fünften Jahreszeit“. Das Rosenheimer Herbstfest steht in den Startlöchern. Nicht nur für die vielen Besucherinnen und Besucher des Rosenheimer Herbstfests, sondern auch für die „Schandis“ der Rosenheimer Polizei beginnt in wenigen Tagen wieder eine sehr turbulente Zeit. Wenn ab dem 29. August wieder rund eine Million Besucher auf der Loretowiese erwartet werden, liegt der Rosenheimer Inspektion die Sicherheit der Wiesn-Besucher ganz besonders am Herzen. Die Polizei ist darauf bestens vorbereitet. In enger Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, dem Wirtschaftlichen Verband, der Stadt und dem Landkreis sowie der Stadtverwaltung Rosenheim, Feuerwehr und Rettungsdiensten, geht die Polizei in die kommenden 16 ereignisreichen Wiesntage.

Wie schon in den letzten Jahren, wird der Leiter der Polizeiinspektion Rosenheim, Polizeidirektor Volker Klarner, gemeinsam mit seinem Stellvertreter, Erstem Polizeihauptkommissar Robert Maurer, die Einsatzleitung des diesjährigen Herbstfestes übernehmen. Das Führungsduo wird zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen sowohl auf dem Festgelände, als auch nach Wiesnende im Stadtgebiet für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sorgen. Eine erhöhte Polizeipräsenz durch uniformierte und zivile Einsatzkräfte der Polizei wird rund um das Veranstaltungsgelände umgesetzt.

Unterstützt werden die Rosenheimer Einsatzkräfte dabei auch in diesem Jahr wieder durch geschlossene Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Einsatzzüge des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd – inklusive Reitergruppe und Diensthundeführer – sowie durch Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektionen. Daneben sind auch Kräfte der Bundespolizei im Einsatz.

Mit österreichischen Einsatzkräften aus dem benachbarten Tirol wird unsere „Wiesnwache“ auch in diesem Jahr „grenzüberschreitende Wiesn-Streifen“ auf dem Herbstfest durchführen.

Den polizeilichen Dienststellen liegen keine konkreten Gefährdungshinweise für das Rosenheimer Herbstfest vor. Konzeptionen, Sondereinsatzpläne usw. wurden von den beteiligten Sicherheitsorganen überarbeitet, geprüft, der Lage angepasst und in Details optimiert und verbessert.

Um einen unkontrollierten Zugang zum Festgelände zu unterbinden, wird es auch in diesem Jahr eine vollständige Umzäunung der Loretowiese geben. Zusätzlich werden an verschiedenen Eingängen Überfahrtssperren angebracht. Die hohe Polizeipräsenz soll allen Besuchern ein gutes Sicherheitsgefühl vermitteln.

An den Zugängen finden Selektivkontrollen statt, wobei stichprobenartig Taschen- und Rucksackkontrollen durchgeführt werden. Ein Verbot, Taschen oder Rucksäcke mit auf das Festgelände zu nehmen, gibt es jedoch nicht.

Um der Polizei und den Sicherheitsdiensten die Arbeit zu erleichtern und Wartezeiten an den Eingängen zu verhindern, appelliert die Polizei an alle Besucher, größere Gepäckstücke wie Rucksäcke und Taschen zu Hause zu lassen, keine gefährlichen Gegenstände mitzuführen und den obligatorischen Hirschfänger zu Hause zu lassen. Als wichtiger Baustein des Sicherheitskonzeptes ist die Videoüberwachung auf dem Herbstfestgelände, erweitert auch in der Innenstadt. Auch der Bahnhof Rosenheim wird wieder durch die örtlich zuständige Bundespolizei videoüberwacht sein. Zudem werden die eingesetzten Polizeikräfte mit Bodycams ausgestattet sein. Ziel dieser Kameras ist es, eine gefahrenabwehrende Wirkung sowie erforderlichenfalls eine beweiskräftige Strafverfolgung zu erreichen. Zusammen mit der Feuerwehr, dem Ordnungsamt der Stadt Rosenheim und den Rettungsdiensten wurden auch die Notfallpläne überarbeitet, damit Rettungswege im Einsatzfall schnell freigemacht werden können.

Die Wiesnwache am Glückshafen ist während der Festtage von 13 bis 24 Uhr geöffnet.

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