Rosenheim – Die Bahn saniert und baut. Und da ändert auch das Rosenheimer Herbstfest nichts daran. Was sich allerdings ändert, sind die Zugverbindungen an einigen Wiesn-Tagen. Denn mit den laufenden Baustellen der DB InfraGO müssen sich einige Fest-Gäste auf Schienenersatzverkehr gefasst machen, wie die Bayerische Regiobahn (BRB) jetzt mitteilt.
Hauptsächlich von den Änderungen betroffen ist die Strecke zwischen Rosenheim und Holzkirchen – und zwar vor allem nachts. Heißt: Alle, die nach der einen oder anderen Mass den Zug nach beispielsweise Kolbermoor, Bad Aibling oder Bruckmühl nehmen wollten, müssen sich auf Fahrplanabweichungen und Busfahrten gefasst machen.
Wiesn-Besucher, die zwischen dem 30. August und dem 7. September auf der Strecke unterwegs sind, sollten unbedingt die Fahrpläne der BRB im Auge behalten. Ein Beispiel: Wer vom 31. August bis 7. September die BRB 79556 um 23.33 Uhr ab Rosenheim nehmen möchte, ist am Bahngleis an der falschen Stelle. Denn dort verkehrt ein Bus.
Im neuen Plan warnt die BRB aber auch: „Busse fahren zum Teil erheblich später/früher ab beziehungsweise kommen später/früher an als im Standardfahrplan.“ Ein Blick auf den zwischenzeitlichen Fahrplan ist also unerlässlich. Und auch die Fahrrad- und Rollstuhlmitnahme ist laut BRB in den Bussen „nur in begrenztem Umfang möglich“.
Doch es gibt auch gute Nachrichten. Denn die BRB ist auf den Herbstfest-Andrang dennoch vorbereitet. Somit gibt es an allen Herbstfest-Wochenend-Nächten einen Zusatzzug auf der Strecke nach Holzkirchen. Dieser fährt in der Nacht von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag um 0.40 Uhr. Einzige Ausnahme bleibt die Nacht vom 5. auf den 6. September. An diesem Tag stehen den Fahrgästen ausschließlich Busverbindungen zur Verfügung.
Und auch wer den Zug in Richtung München – genauer gesagt den RB54 – nutzt, muss Acht geben. Zwischen dem 5. September und dem 7. September kommt es laut BRB zu „Fahrplanabweichungen und Ausfall der Verkehrshalte zwischen Grafing und Großkarolinenfeld durch Umleitung der Zugfahrt“.
Eine Sprecherin der BRB hat aber trotz Vorsorge durch das Unternehmen eine wichtige Nachricht an alle Herbstfest-Bahnfahrer: „Wir bitten alle Fahrgäste, sich nicht auf den letzten Zug oder Bus nachts zu verlassen und lieber, trotz aller Feierlaune, etwas früher das Fest zu verlassen, um sicher nach Hause zu kommen.“ Zudem rät sie, sich vor Fahrtantritt auch in den diversen Auskunftsmedien über Störungen zu informieren. Dazu können auf Facebook die „BRB Störungsinfo“ sowie die Whatsapp-Kanäle der BRB genutzt werden. Patricia Huber