Verkehrsinsel für Flintsbach

von Redaktion

Direkt am Flintsbacher Ortseingang, von Brannenburg her kommend, liegt gegenüber dem Friedhof die Bucht einer Bushaltestelle. Erst im Januar kam es hier zu einem tödlichen Verkehrsunfall, als eine Fußgängerin in Höhe der Haltestelle von einem Auto erfasst wurde. An dieser Stelle überqueren viele Kinder und Jugendliche die Staatsstraße, um zu den verkehrenden Bussen zu gelangen.

Oft würden sie dort quietschende Reifen oder Hupen von Fahrzeugen hören, sagen einige Anlieger. Auch für die zu meist älteren Friedhofsbesucher sei es manchmal sehr schwer, die Straße zu queren.

Eine Lösung zeichnet sich nun, nach einem Gespräch mit Vertretern des Straßenbauamtes Rosenheim ab, als die Errichtung einer Überquerungshilfe (Querungsinsel) erörtert wurde, berichtete Stefan Lederwascher. Diese könnte auf Höhe der bestehenden beiden Busbuchten eingerichtet werden.

Quietschende Reifen an der Bushaltestelle

Eine zusätzliche Aufweitung der Staatsstraße in diesem Bereich sei nicht erforderlich. In Fahrtrichtung Brannenburg müsste die Bushaltestelle allerdings nach Norden verschoben werden. In Fahrtrichtung Oberaudorf könne auf eine Bushaltebucht sogar verzichtet werden. Unter fahrdynamischen Gesichtspunkten muss die Straße beidseitig verzogen werden.

Anpassungsarbeiten seien an den Einmündungen der Tatzelwurmstraße und Alpenstraße sowie beim Geh- und Radweg notwendig. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben einstimmig zu.stv

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