Fussball in kürze

von Redaktion

Köln freut sich über den ,Brocken’ Arsenal

Der 1. FC Köln hat bei seiner Rückkehr auf europäischer Bühne nach 25 Jahren ein Kracher-Los gezogen: Die Rheinländer bekommen es in der Gruppenphase der Europa League mit dem englischen Spitzenklub FC Arsenal mit den Weltmeistern Mesut Özil, Per Mertesacker und Shkodran Mustafi zu tun. Das ergab die Auslosung am Freitag in Monaco. „Arsenal ist ein Brocken, aber wir freuen uns total. Wir haben einen gefühlten Champions-League-Teilnehmer bekommen, dazu mit einer deutschen Komponente“, sagte Sportchef Jörg Schmadtke. Weitere Gruppengegner der Kölner sind BATE Borissow/Weißrussland und Roter Stern Belgrad. 1899 Hoffenheim hat nach dem Aus in der Champions-League-Qualifikation machbare Gruppengegnern in der Europa League erwischt: Das Team von Trainer Julian Nagelsmann trifft auf Sporting Braga, Ludogrets Rasgrad/Bulgarien und Basaksehir Istanbul. Härtester Gruppengegner für Hertha BSC ist der spanische Klub Athletic Bilbao. Außerdem müssen sich die Berliner mit Zorja Lugansk aus der Ukraine und Östersunds FK messen. Die Gruppenphase beginnt am 14. September.

Bundesligist RB Leipzig hat das Missverständnis mit Offensivtalent Oliver Burke beendet. Der 20-jährige Schotte wechselt nach nur einem Jahr bei den Bullen zu West Bromwich Albion in die englische Premier League. Die Ablöse dürfte ungefähr bei den 15 Millionen Euro liegen, die Leipzig 2016 an Nottingham Forest für Burke hingeblättert hatte. Der Offensivspieler unterschrieb einen Fünfjahresvertrag. „Ich habe gemerkt, dass die Zeit für mich gekommen ist, weiterzuziehen und mehr Spiele zu spielen“, wird Burke auf der Internetseite seines neuen Klubs zitiert. Durch den Verkauf wird eine Planstelle im RB-Kader frei, die eventuell Kevin Kampl von Bayer Leverkusen einnehmen könnte. Vor allem RB-Sportdirektor Ralf Rangnick hält große Stücke auf Kampl, den er schon 2012 vom VfR Aalen zu Red Bull Salzburg gelockt hatte.

Zweitligist FC Ingolstadt hat den Posten des Sportdirektors mit Ex-Profi Angelo Vier neu besetzt. Der 45 Jahre alte Berliner folgt auf Thomas Linke. Der Ex-Nationalspieler und frühere Bayern-Profi war nach dem Bundesliga-Abstieg auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Vier erhält einen Vertrag bis 2019, wie der FCI am Freitag mitteilte. „Ich freue mich auf die Chance, bei den Schanzern mit anzupacken und zu helfen, damit wir schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren“, sagte Vier. Der Bundesliga-Absteiger hat einen Fehlstart in die 2. Liga hingelegt und sich unter der Woche von Cheftrainer Maik Walpurgis getrennt. Vier war in den vergangenen Jahren Spielerberater, diese Tätigkeit beendete er nun.

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