INFOS in kürze

von Redaktion

Duale Karriere

Angehende Leistungssportler stehen im Laufe ihrer Karriere vor einer Vielzahl an Entscheidungen: Wie kann ich Schule und Sport am besten verbinden? Wer bietet mir eine sichere Ausbildung und ermöglicht es mir, meine Leidenschaft, den Sport, auszuüben? Jeder Athlet benötigt nach der sportlichen Laufbahn eine sinnvolle Perspektive. Vom Leistungssport leben zu können gelingt den wenigsten. Deshalb initiierte der Bayerische Landes-Sportverband zum Jahresanfang 2017 das Projekt „Dualer Karriere Kompass.“ Er soll helfen, dass jeder Sportler am Ende seiner sportlichen Laufbahn auf die bestmögliche berufliche Ausbildung bauen kann.

Auf der Internetpräsenz dualerkarrierekompass. blsv.de findet man alle Informationen über Möglichkeiten, Leistungssport und Berufsausbildung bestmöglich zu verbinden, so zu sportaffinen Schulen, Hochschulen, Behörden wie Bundeswehr, Bundespolizei und Zoll sowie zu Partnern, die sportgerechte Ausbildungs- und Arbeitsplätze anbieten können. Sportler wie Moritz Geisreiter berichten in einem Blog von ihrem Weg und ihren Erfahrungen. Die Zielgruppen sind in erster Linie Sportler, Eltern und Trainer, aber auch die Partner aus Industrie, Handwerk und Bildung.

Für Mitglieder eines Landes- bzw. Bundeskaders besteht die Möglichkeit, an eine der vier bayerischen Eliteschulen des Sports zu wechseln. Für Sommersportler gibt es die Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg sowie das Gymnasium München Nord. Die Wintersportler finden in Berchtesgaden sowie dem Skiinternat Oberstdorf hervorragende Bedingungen. Für die Wintersportler gibt es zusätzlich die Partnerzentren des Wintersports (PZW).

Mehr als 100 öffentliche Hochschulen tragen das Prädikat „Partnerhochschule des Spitzensports“. Die Kooperationspartner ermöglichen den Studierenden, dass eine akademische Ausbildung trotz der hohen zeitlichen Belastungen des Spitzensports erfolgreich absolviert werden kann. Optimal abgestimmte Stundenpläne, semi-virtuelles Studium in Verbindung mit Präsenzzeiten, besonders die privaten Hochschulen wie die Hochschule Ansbach oder die Fachhochschule Erding ermöglichen durch ihr hohes Maß an Flexibilität ein Studium neben dem Leistungssport. Ausführliche Informationen gibt es direkt bei den Hochschulen.

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