TENNIS

von Redaktion

New York – Mit ihrem letzten Satz in der größten Tennis-Arena der Welt fasste Maria Scharapowa ihre Erkenntnis aus dem imposanten Comeback auf der Grand-Slam-Bühne nach ihrer Dopingsperre zusammen. „Hinter diesem Kleid und den Swarovski-Steinen hat dieses Mädchen viel Biss – und sie wird diesen Ort nicht verlassen“, sagte die 30-Jährige und verschwand erst einmal bis zu ihrem Zweitrunden-Match bei den US Open aus dem Arthur-Ashe-Stadium. Nach dem beeindruckenden 6:4, 4:6, 6:3–Auftaktsieg gegen French-Open-Finalistin Simona Halep will sich die umstrittene Athletin nun von der Ungarin Timea Babos erst recht nicht aufhalten lassen. Eher zählt sie nun womöglich zum Kreis der Spielerinnen, die bis zum Schluss dabei bleiben könnten.

„Ich kann das Niveau nicht als selbstverständlich ansehen“, sagte Scharapowa, auch weil sie nach ihrer Rückkehr auf die Tennis-Tour in Stuttgart Ende April von Blessuren zurückgeworfen worden war. „Es schien fast, dass ich nicht das Recht hatte, dieses Match zu gewinnen. Aber ich habe es irgendwie geschafft.“

19 Monate nach ihrer zuvor letzten Grand-Slam-Teilnahme nimmt sie nur dank einer diskussionswürdigen Wildcard in New York teil. Am späten Montagabend trat Scharapowa einerseits auf, als wäre sie nie weg gewesen von den bedeutendsten Tennis-Bühnen.  dpa

Artikel 2 von 11