Berlin – Athletensprecher Max Hartung vom DOSB blickt nach dem Test einer Wasserstoffbombe durch Nordkorea mit einigen Sorgen, aber nicht in Panik nach Pyeongchang. In dem südkoreanischen Ort rund 80 Kilometer von der Grenze des geteilten Landes entfernt finden im Februar die Olympischen Winterspiele statt. „Die Bedrohung ist sehr ernst zu nehmen. Man muss die Entwicklung total im Auge behalten“, sagte Hartung. Am Ende jedoch müsse die Bundesregierung entscheiden, „ob sie ein Team in eine solche Gefahrenzone schicken kann“, meinte der Fecht-Europameister.
Der 27-Jährige glaubt derzeit nicht, dass die Ausrichtung der Winterspiele in Südkorea gefährdet sei. Es sei gut, dass Funktionäre wie IOC-Präsident Thomas Bach oder der deutsche Delegationschef Dirk Schimmelpfennig selbst nach Pyeongchang fahren. sid