Kiels Trainer Alfred Gislason hat vor dem Auftakt der Champions League den Modus des Wettbewerbs kritisiert und sich für eine Reform ausgesprochen. Der Isländer plädiert für eine Eliteliga, „eine Art NBA des Handballs“, wie er der Handballwoche erklärte. Die Idee des Europaverbandes EHF, der ab 2018 eine Elite-Liga mit zwölf Klubs im Meisterschaftsmodus mit anschließender K.o.-Phase plant, lehnt Gislason jedoch ab: „Die Belastung würde dadurch weiter zunehmen.“ Rekordmeister Kiel startet am Sonntag mit dem Schlager gegen Paris St. Germain in die Champions League.
Die WM in Florida wird trotz leichter Schäden an der Regattastrecke durch Hurrikan Irma wohl wie geplant stattfinden. Der WM-Ort Sarasota sei „nicht unter den direkten Einfluss“ des Sturms geraten, teilten die Organisatoren mit. Bis zum WM-Start am 24. September müssten allerdings noch Verkehrswege in der Region geräumt werden. Bei den Titelkämpfen werden 1700 Athleten und rund 40 000 Zuschauer erwartet.
DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke hält nichts von einer Gehaltsobergrenze nach amerikanischem Vorbild in der deutschen Liga. „Man müsste ein anderes System entwickeln. Ein solches, bei dem ein Spieler nur Summe X verdienen und der Klub nur Summe Y ausgeben kann, wird kartell- und arbeitsrechtlich nicht funktionieren“, sagte Tripcke den Eishockey News. Angesichts der drohenden Dominanz des dank Sponsor Red Bull finanzkräftigsten Meisters aus München, war zuletzt von mehreren Seiten eine derartige Reform gefordert worden.
Der zweimalige Vize-Europameister Andreas Böcherer hat verletzungsbedingt seinen Start bei der Ironman-WM auf Hawaii absagen müssen. Wegen einem lädierten Fuß sei er mindestens vier Wochen außer Gefecht und müsse die Saison beenden, erklärte der 34-jährige Freiburger bei Facebook. Die WM auf Hawaii findet am 14. Oktober statt.
Der zweimalige America’s-Cup-Sieger Jochen Schümann begrüßt den bevorstehenden Wechsel auf Einrumpfboote bei der wichtigsten Regatta der Welt. „Der letzte Cup war ohne Frage spektakulär, aber auch ein Stück weit vom Segeln entfernt“, sagte er, „Das war die Formel-1 auf dem Wasser in Reinkultur. Die Zuschauer konnten bei all den Hydrauliksystemen kaum nachvollziehen, wo die Kraft herkommt und was die Segler gerade machen.“Cup-Sieger Neuseeland hatte zuvor den Wechsel von den bisher üblichen Katamaranen auf „spektakuläre Einrumpf-Yachten angedeutet.