Der von Verletzungspech gebeutelte Hamburger SV steht vor der Verpflichtung von Sejad Salihovic. Laut Medien hat der 32-Jährige den Medizincheck bereits bestanden, heute soll er erstmals mit der Mannschaft trainieren. Im Gespräch ist ein Vertrag bis zum Saisonende.
Der 47-malige Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina war vereinslos, weshalb er außerhalb der Transferperiode geholt werden könnte. Zuletzt war der Mittelfeldspieler und Freistoßspezialist für den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen aktiv.
Schalke-Manager Christian Heidel hat sich nach den Protesten gegen ihn persönlich betroffen gezeigt und den Transfer von Ex-Kapitän Benedikt Höwedes zu Juventus Turin bedauert. „Die Plakate tun mir natürlich weh“, sagte Heidel der Bild: „Es tut mir auch leid, wenn bei einigen unserer Fans – gerade beim Wechsel von Benedikt – ein falscher Eindruck entstanden ist. Wir wollten nicht, dass er geht.“ Beim Schalker Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (3:1) hatten Fans der Königsblauen mit Spruchbändern gegen die Transferpolitik des Vereins protestiert und speziell Heidel angegriffen. „Vom Autohändler zum Identitätsschänder“, hieß es auf einem Plakat, „70 Millionen ausgegeben und dabei 70 Prozent der Identität verloren“, auf einem anderen. Heidel betonte: „Wie früher mit Mainz identifiziere ich mich jetzt zu 100 Prozent mit Schalke. Ich bin wohl einer der größten Fußball-Romantiker. Aber ich mache den Fans keinen Vorwurf.“
Der AS Monaco will ohne Fans zum Gruppenspiel der Champions League bei Besiktas Istanbul reisen. Man werde keine Tickets für das Spiel am 1. November anbieten und auch keine Fan-Reise nach Istanbul organisieren, teilte der Klub mit. Die Entscheidung basiere auf einer Empfehlung der französischen Behörde zur Bekämpfung von Hooliganismus (DNLH). Diese habe Fans vom Besuch des Spiels abgeraten.
Südafrikas Verband SAFA hat der Neuansetzung des WM-Qualifikationsspiels gegen Senegal zugestimmt. Dies hatte der Weltverband FIFA angeordnet, weil im ersten Duell beider Teams (2:1) der Unparteiische Joseph Lamptey (Ghana) fragwürdige Entscheidungen getroffen hatte und danach wegen mutmaßlicher Spielmanipulation gesperrt wurde. „Aus moralischen und ethischen Gründen ist es keinesfalls möglich, von diesen Umständen zu profitieren. Deshalb haben wir der Entscheidung der FIFA zugestimmt“, hieß es in einer Mitteilung des Verbands. Damit treffen Südafrika und Senegal zwischen dem 6. und 14. November zweimal aufeinander. Unter anderem hatte Lamptey Südafrika einen fragwürdigen Elfmeter zugesprochen. Der Referee scheiterte zudem mit seinem Einspruch danach vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS.