Madrid – Rafael Nadal hat nach seinem US-Open-Triumph in New York die politische Bühne betreten: Der Weltranglisten-Erste sprach sich gegen die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien aus und kritisierte das für Anfang Oktober geplante Unabhängigkeitsreferendum.
„Ich denke, was am 1. Oktober passiert, sollte nicht stattfinden, denn aus meiner Sicht sollte jeder das Gesetz respektieren“, sagte der Mallorquiner der Zeitung El Mundo Deportivo. Der Tennisprofi ist in seiner Heimat ein Nationalheld. „Ich fühle mich den Katalanen sehr nahe und fühle mich sehr spanisch“, sagte der 31-Jährige: „Spanien ist aus meiner Sicht besser mit Katalonien und Katalonien ist besser mit Spanien.“
Nadal lebt auf Mallorca, hat jedoch eine enge Verbindung zu Katalonien. Heuer wurde der Centre Court in Barcelona nach ihm benannt. sid