Die Staatsanwaltschaft der italienischen Stadt Lucca hat Ermittlungen gegen den ehemaligen litauischen Profi Raimondas Rumsas im Zusammenhang mit dem Tod dessen Sohnes aufgenommen. Der Gesamt-Dritte der Tour de France 2002 wird verdächtigt, für den Tod des 21-jährigen Amateur-Fahrers Linas Rumsas verantwortlich zu sein. Linas Rumsas war am 2. Mai verstorben, die Staatsanwaltschaft vermutet, infolge der Einnahme verbotener Dopingsubstanzen. Die Wohnung der Familie Rumsas unweit von Lucca wurde durchsucht. Auch in der Wohnung des Präsidenten von Linas Rumsas’ Amateurteam wurden Durchsuchungen durchgeführt. Dabei wurden verbotene Substanzen und Medikamente beschlagnahmt, berichtete die „Gazzetta dello Sport“. Ermittlungen laufen gegen insgesamt fünf Personen. Der Vorwurf lautet auf Verabreichung von Dopingsubstanzen, Hehlerei und Verstoß gegen das Antidopinggesetz.
Die am Sonntag beginnenden Straßenrad-Weltmeisterschaften in Bergen/Norwegen werden exklusiv bei Eurosport gezeigt. Der TV-Sender sicherte sich die Rechte im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Radsport-Weltverband UCI und der European Broadcasting Union (EBU) für insgesamt vier Jahre bis 2020. Im Paket enthalten sind auch die Bahnrad- und Cross-Weltmeisterschaften.
Die deutschen Nationalmannschaften der Frauen und Männer haben bei der Team-EM in Luxemburg jeweils das Halbfinale erreicht und damit Bronze bereits sicher. Die Titelverteidigerinnen siegten in der Runde der letzten Acht mit 3:0 gegen Polen. Halbfinal-Gegner sind an diesem Samstag die Niederlande (3:2 gegen Österreich). Für Deutschland punkteten Han Ying, Shan Xiaona und die weiter ungeschlagene EM-Debütantin Nina Mittelham (20). Die deutschen Männer mit Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Ruwen Filus schlugen die Ukraine ohne Satzverlust mit 3:0.
Der zurückgetretene Weltmeister Nico Rosberg gehört künftig zum Berater-Team des polnischen Rennfahrers Robert Kubica. „Ich finde es sehr spannend, dass ich Robert bei seiner Reise zurück in die Formel 1 unterstützen kann“, sagte Rosberg. Es wird spekuliert, dass Kubica ein Kandidat für Williams in der kommenden Saison sein könnte.
Nun ist es offiziell: Das Nachtrennen in Singapur bleibt bis mindestens 2021 fester Bestandteil des Rennkalenders der Formel 1. Die neuen US-Besitzer der Königsklasse einigten sich mit den Verantwortlichen des Marina Bay Street Circuit auf einen neuen Vierjahresvertrag. Der erster Grand Prix in Singapur fand 2008 statt.