BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, 58, hat spanische Medienberichte dementiert, wonach Borussia Dortmund aufgrund der schweren Verletzung des Franzosen Ousmane Dembélé, 20, vom FC Barcelona mit einer Kürzung der Bonuszahlung um zehn Millionen Euro rechnen müsse. „Diese Klausel gib es nicht“, sagte Watzke. Dembélé wurde nach seinem Sehnenriss im linken Oberschenkel gestern operiert – er muss voraussichtlich vier Monate pausieren. Marca zufolge würde Dortmund zehn Millionen Euro kassieren, wenn der Franzose in seiner ersten Spielzeit für Barca auf 50 Pflichtspieleinsätze kommt – diesen Wert kann der Flügelstürmer aufgrund seiner langwierigen Verletzung nun aber nicht mehr erreichen. Der BVB hatte Dembélé für 105 Millionen Euro Ablöse und bis zu 42 Millionen Euro Boni an Barca abgegeben.
Zinedine Zidane hat nach eigener Auskunft seinen Vertrag bei Real Madrid verlängert. „Die Verlängerung ist bereits erledigt, aber das bedeutet nichts. Ich schaue immer von Tag zu Tag“, erklärte der Erfolgscoach, ohne näher auf Details wie die Vertragslaufzeit einzugehen.
Juventus Turin muss weiter auf den am Knie verletzten Sami Khedira verzichten. „Sami ist auf dem Weg zurück, er wird in zehn Tagen oder so wieder bei der Mannschaft sein“, erklärte Trainer Massimiliano Allegri.
Die FIFA hat den Präsidenten der Karibischen Fußball-Union (CFU) für sechs Jahre gesperrt. Gordon Derrick habe mehrmals gegen den Ethik-Code verstoßen. Unter anderem sei er in mehreren Fällen der Korruption überführt worden, er habe großzügig Geschenke verteilt und selbst angenommen. Zudem muss Derrick eine Strafe von umgerechnet 26 170 Euro zahlen.
Niko Kovac will Frankfurt durch personelle Änderungen in die Erfolgsspur zurückführen. „Wir werden frische Kräfte bringen. Wir brauchen Jungs, die körperlich ausgeruht sind“, sagte der Coach vor dem Spiel beim gleichfalls kriselnden 1. FC Köln.
Die Organisation „Kick It Out“, die Diskriminierung im englischen Fußball bekämpft, fordert von Manchester United das Verbot eines Fangesangs über Stürmerstar Romelu Lukaku. Das Lied sei „beleidigend und diskriminierend“, erklärte die Organisation, die auch die Behörden einschalten will: „Rassistische Klischees sind niemals zu akzeptieren – unabhängig davon, ob damit irgendeine Unterstützung ausgedrückt werden soll.“ Lukaku war vor dieser Saison für 100 Millionen Euro vom FC Everton nach Manchester gewechselt. In dem Lied geht es um die „genialen“ Fähigkeiten des Belgiers, allerdings auch um die Größe seines Geschlechtsteils.