weltfussballer 2017

Wie immer: Ronaldo, Messi, Neymar

von Redaktion

Das altbekannte Trio macht es wieder unter sich aus – Neuer kann immerhin Welttorhüter werden

London – Wieder nix! Der „ewige“ Lothar Matthäus wird für mindestens ein weiteres Jahr der einzige deutsche Weltfußballer bleiben. Bei der Wahl des Weltverbandes FIFA gingen die Nationalspieler Toni Kroos (Real Madrid) und Manuel Neuer (FC Bayern) allerdings erwartungsgemäß leer aus – die Auszeichnung bekommt am 23. Oktober in London entweder Titelverteidiger Cristiano Ronaldo (Real), Lionel Messi (FC Barcelona) oder 222-Millionen-Mann Neymar (Paris St. Germain).

Die drei Superstars sind die verbliebenen Kandidaten der Abstimmung, die vom 21. August bis zum 7. September stattfand. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung in der Champions League mit Madrid dürfte Ronaldo (wieder) der Favorit sein. Erst im August wurde der 32-Jährige zu „Europas Fußballer des Jahres“ gekrönt – und im vergangenen Januar zum vierten Mal zum Weltfußballer. Messi hat noch eine Trophäe mehr.

Der verletzte Bayern-Keeper Neuer darf immerhin auf die neue Auszeichnung zum besten Torhüter 2017 hoffen. Der 31-Jährige konkurriert mit Gianluigi Buffon (Juve) und Keylor Navas (Real).

Als beste Spielerin wird entweder Deyna Castellanos (Venezuela), Carli Lloyd (USA) oder die niederländische Europameisterin Lieke Martens ausgezeichnet. Bei den Trainern (Männer) stehen Juve-Coach Massimiliano Allegri, Antonio Conte (FC Chelsea) und Ronaldos Trainer Zinedine Zidane auf der finalen Liste. Bei den Coaches eines Frauenteams dürfte Sarina Wiegman nach dem EM-Titel gute Chancen haben.

Dass die FIFA-Trophäe bereits zum zweiten Mal im laufenden Kalenderjahr vergeben wird, sorgt wohl für noch mehr Konfusion im Wahl-Wirrwarr. Neben den Auszeichnungen der FIFA und der UEFA gibt es auch noch den Ballon d’Or, der vor Weihnachten vergeben wird.

Die FIFA hatte ihre Weltfußballer-Wahl im Januar neu gestartet, offiziell heißt der Titel jetzt „The Best“, der Beste. Neben den Spielführern der Nationalmannschaften, den Nationaltrainern und 200 ausgewählten Journalisten stimmten auch die Fans ab. Die Stimmen der vier Gruppen zählten zu jeweils 25 Prozent.  sid

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