Lorenz Funk

von Redaktion

Geboren am 14. März 1947 in Bad Tölz.

Spielerkarriere: 1966 Deutscher Meister mit dem EC Bad Tölz. 1972 Wechsel zum Berliner SC, Meister 1974 und 76. 1982/83 stürmte er für den SC Riessersee, danach wurde er graue Eminenz beim Berliner SC Preussen, war noch Spieler, aber quasi schon auch Trainer. 1989/90, drei Jahre nach seinem Karriereende als Spieler, kehrte er für Bad Tölz aufs Eis zurück, spielte in der 2. Liga Süd mit seinen Söhnen Lorenz jun. und Florian in einer Angriffsreihe. Kurzcomeback wegen einer Wette mit 55 in der Regionalliga in Berlin.

Für die Nationalmannschaft spielte er 225 Mal, erlebte 13 Weltmeisterschaften, drei Olympia-Turniere. Höhepunkt: Die erst nach einer Rechnerei feststehende Bronzemedaille 1976. Das entscheidende 4:1 gegen die USA bereitete er vor.

Trainerkarriere: 1986 Berliner SC Preussen (Aufstieg in die Bundesliga), 1988 Bad Tölz, 1990/91 Bayreuth (2. Liga). Auch bei Dynamo Berlin, wo er Manager wurde, begann er als Trainer (1991). Auf seine alten Tage arbeitete er als Nachwuchscoach und als Assistent seines Sohnes Florian bei den Tölzer Löwen in der Oberliga.

Manager: Von 1991 bis 2000 baute er die Eisbären (alias Dynamo auf), danach bei den Capitals Manager und Präsident.

Gestorben: 29. September 17.

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