Fussball in kürze

von Redaktion

Infekt schwächt Löw

Joachim Löw muss in der Vorbereitung auf die letzten beiden Länderspiele in der WM-Qualifikation kürzer treten. Der Bundestrainer hat einen grippalen Infekt, der ihn am Samstagabend auch zur Absage seines Auftritts im ZDF-Sportstudio zwang. Wie der DFB mitteilte, kann der 57-Jährige aber wie geplant am Dienstag nach Frankfurt zum Treffpunkt der deutschen Nationalmannschaft anreisen.

Miroslav Klose will bis zur WM 2018 die Stürmer in der deutschen Nationalmannschaft betreuen und dann selbst ein Team übernehmen. „Dass ich nicht ein ganzes Leben beim DFB bleibe, war von Anfang an klar“, sagte der 39-Jährige im „kicker“: „Ich gehe davon aus, dass ich bis zur WM in Russland beim DFB bleibe.“ Bis zum Sommer will Klose seine Trainerkarriere forcieren. „Wenn ich Trainer werden will, muss ich eine Mannschaft verantwortlich trainieren – und das will ich.“ Am liebsten, das gab er zu, seinen Ex-Klub FC Bayern.

Der FC Liverpool, Klub von Teammanager Jürgen Klopp, will Bundesliga-Ass Naby Keita (RB Leipzig) schon im Winter in die Premier League locken. Das berichten einige britische Medien. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt auf jeden Fall für 70 Millionen Euro Ablöse im kommenden Sommer zum ehemalige englischen Rekordmeister. Die Reds wollen die Sachsen mit einer noch höheren Ablösesumme locken.

Mittelfeldspieler Charles Aranguiz von Bayer Leverkusen hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt drei Wochen aus. Aranguiz musste wegen seiner Verletzung seine Teilnahme an den beiden WM-Qualifikationsspielen der chilenischen Nationalmannschaft absagen.

Matthias Sammer (50) hält das schwache Abschneiden der Bundesliga-Klubs in der laufenden Europapokalsaison für keinen Zufall. „Ich glaube, dass er (der deutsche Vereinsfußball; d. Red.) nur durchschnittlich ist“, sagte der Eurosport-Experte. „Im ganzen Durchschnittsbrei ist allgemein eine Tendenz erkennbar, diesen abzusichern. Damit wird man sportlich und auch vom Geist her keine Entwicklung in Gang setzen“, erklärte er.

Weltmeister Andre Schürrle wird bei DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund vorerst schwerpunktmäßig individuell trainieren. Wie der Bundesliga-Tabellenführer mitteilte, wird der 26-Jährige die Länderspielpause noch einmal zu einem sehr individuellen Programm nutzen, um den durch seine Verletzung entstandenen Rückstand aufzuholen. Danach solle Schürrle zeitnah wieder voll einsatzfähig sein. Schürrle war wegen eines Muskelfaserrisses ausgefallen.

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