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Leichtathletik

von Redaktion

Dumm gelaufen

Chaos beim Marathon in Kassel: Die fünfköpfige Spitzengruppe musste am Sonntag komplett disqualifiziert werden, weil sie an einer Stelle der 42,195 Kilometer versehentlich in die falsche Richtung abgebogen war. Wenn die Fünf auf dem falschen Abschnitt weiter gelaufen wären, hätten sie die Strecke am Ende um rund fünf Kilometer verkürzt. Also stoppte die Leitung die Läufer und nahm sie aus dem Rennen.

Hendrik Pfeiffer vom TV Wattenscheid hat den Köln-Marathon gewonnen. Mit seiner Siegerzeit von 2:13:39 Stunden unterbot der 24-Jährige am Sonntag zudem die Norm für die Europameisterschaften 2018 in Berlin. Bei den Frauen triumphierte Rebecca Robisch aus Fürth in 2:42:59 Stunden. In den Halbmarathonläufen siegten der Rehlinger Tobias Blum in 1:05:39 und Sabrina Mockenhaupt aus Hamburg in 1:12:02 Stunden. Überschattet wurde der Lauf von einem Todesfall: Ein Läufer des Halbmarathons brach bei Streckenkilometer 11 zusammen. Der Mann ist trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen im Krankenhaus verstorben.

Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter (24/Offenburg) ist Deutschlands „Champion des Jahres“. Der deutsche Rekordhalter setzte sich in der Abstimmung unter den rund 4000 von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athleten gegen die Weltmeister Johannes Rydzek (Nord. Kombination), Simon Schempp (Biathlon), Frank Stäbler (Ringen) und Kristina Vogel (Bahnradfahren) durch. Vetter tritt die Nachfolge von Wasserspringer Patrick Hausding an. Bei der Journalisten-Wahl „Sportler des Jahres“ hatten Laura Ludwig/Kira Walkenhorst (Beachvolleyball) und Fabian Hambüchen (Turnen) sowie Tennisprofi Angelique Kerber gewonnen.

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