Mölders: Lieber Meister als Toptorjäger

von Redaktion

Sascha Mölders hätte es sich leicht machen und die Befragung abkürzen können. Der Satz „Ich mach’ das so, weil ich es kann“, hätte gereicht, doch der Doppeltorschütze des TSV 1860 war höflich und nahm sich die Zeit, auch dem letzten staunenden Beobachter seine präzisen Abschlüsse zu erklären, gipfelnd in der Aussage: „Das 3:1 musste ich machen als Stürmer. Ich hab’s gemacht – und dann waren wir alle glücklich.“

Der Mann, der Fußball arbeitet, ist bekannt für seine federleichten Ausführungen. Lässig reagierte Mölders, 32, auch auf die Frage, ob es ein Ansporn für ihn gewesen sei, dem ähnlich alten Schweinfurter Torjäger Adam Jabiri, 33, toremäßig nahezukommen. 8:9 steht es nach dem direkten Duell, doch Toptorjäger zu sein, das ist nicht mehr der Anspruch des Esseners: „Ich war das einmal – mit 28 oder 29 Toren in der Regionalliga West. Ich glaube nicht, dass ich diese Marke noch toppen kann.“ Eine einfache Meisterschaft würde ihm reichen. Mölders drückt es so aus: „Ich will der Mannschaft helfen.“ So wie am Samstag. ulk

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