Abschied von Lenz Funk Gut 300 Trauernde versammelten sich auf dem Reichersbeurer Friedhof, um von einer Eishockey-Legende Abschied zu nehmen: Lorenz Funk, 225-facher Nationalspieler und Gewinner der Olympia-Bronzemedaille 1976 in Innsbruck, starb am vergangenen Donnerstag nach einer Krebserkrankung im Alter von 70 Jahren. Gestern wurde er nahe seiner Heimat Greiling (bei Bad Tölz) zu Grabe getragen – im Beisein auch von etlichen Eishockey-Prominenten: Die 76er-Kollegen Erich Kühnhackl, Alois Schloder, Franz Reindl, Walter Köberle und Stefan Metz waren gekommen, Alt-Bundestrainer Hans Zach, die Altnationalspieler Helmut de Raaf und Axel Kammerer. Aus der DEL die Manager Christian Winkler (München), Peter John Lee und Stefan Ustorf (Berlin), Charly Fliegauf (Wolfsburg) sowie die Spieler Konrad Abeltshauser (München), Yasin Ehliz, Leo Pföderl und Andi Jenike (Nürnberg). DEB-Präsident Franz Reindl würdigte die Leistung und den Menschen Lenz Funk. „Er war einer der größten Eishockeyspieler aller Zeiten und eine herausragende Sportpersönlichkeit“, sagte Reindl tief berührt. Nach seiner erfolgreichen Spielerkarriere blieb Lenz Funk dem Eishockey als Trainer und Manager verbunden. Ein Macher. Später coachte er seinen Heimatverein, mit dem er 1966 Deutscher Meister wurde, in der Oberliga als Assistent seines Sohnes Florian Funk. nic