Bamberg mit Sorgen

von Redaktion

BBL-Champion fürchtet künftige Bayern-Übermacht

München – Die neue Bundesliga-Spielzeit ist noch nicht einmal eine Woche alt, doch die Entwicklung des FC Bayern hat schon jetzt Spuren hinterlassen. Dieser Tage meldete sich Michael Stoschek zu Wort. „Es wird sehr schwer für uns, bei den Mitteln, die München zur Verfügung stehen, mitzuhalten“, sagte der Aufsichtsratschef von Meister Bamberg der Sport Bild. Stoschek bezieht sich dabei nicht zuletzt auf die Äußerungen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß, wonach der FC Bayern die Wunschspieler der Verantwortlichen um Trainer Sasa Djordjevic und Geschäftsführer Marko Pesic verpflichtet und sich erst danach um deren Finanzierung gekümmert habe. „Nun ist das mit dem Hintergrund der großen Fußballsponsoren sicherlich einfacher als für uns, die wir diesen finanziellen und organisatorischen Background nicht haben“, sagte Stoschek.

In den vergangenen Spielzeiten hatte Bamberg die Bayern finanziell allerdings noch übertrumpft. Dafür hatte der Milliardär und starke Mann des Branchenführers weitestgehend selbst gesorgt. Hatte er in seinen Anfängen als Hauptsponsor noch gut eineinhalb Millionen Euro beigesteuert, so ist Stoschek mittlerweile über den Autozulieferer Brose und verschiedene Subfirmen dem Vernehmen nach mit rund 16 Millionen Euro am Budget der Bamberger beteiligt.  rp

Artikel 10 von 11