DFB-Pokalmodus
bleibt unverändert
Eine Reform des DFB-Pokals ist vom Tisch: Die Fußball-Amateure dürfen weiter auf einen Erstrunden-Knaller gegen Bayern München hoffen – und bekommen aus verschiedenen Töpfen künftig vor allem mehr Geld. Darauf haben sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutschen Fußball Liga (DFL) in einer Spitzenrunde geeinigt. Die Funktionäre riefen zudem am Freitag einen „Aktionsplan Amateurfußball“ ins Leben, der etwa die Ausbildungs-Honorierung der Amateurvereine durch die DFL in Höhe von rund 4 Millionen Euro vorsieht.
„Es ist das größte Paket, das je für den Amateurfußball geschnürt wurde“, betonte DFB-Präsident Reinhard Grindel.
Im DFB-Pokal bleibt es beim Modus mit 64 Teilnehmern in der ersten Hauptrunde mit allen Vereinen der Bundesliga und 2. Liga, vier Teams der 3. Liga sowie 24 Amateurklubs. Ursprünglich stand eine Reform zur Debatte, wonach die Europapokal-Teilnehmer später einsteigen, um damit auch Zeit für werbewirksame Auslands-Reisen im August zu gewinnen. Der DFB-Pokal beziehe seinen Reiz aus den Begegnungen „Klein gegen Groß“, sagte Grindel: „Dabei bleibt es.“ dpa