Co-Trainer

Hermann folgt Heynckes, Sagnol muss weichen

von Redaktion

München – Am Freitag um 15.40 Uhr war der letzte Hauch eines Zweifels beseitigt. „Jupp Heynckes wird Cheftrainer des FC Bayern bis Saisonende“, meldete der Rekordmeister da, womit dem ersten Training am Montag um 15.30 Uhr (vorgestellt wird er um 11.30 Uhr) nichts mehr im Wege steht. Dass es bis zur Verkündung dauerte, lag am Zwang, sich mit Fortuna Düsseldorf zu einigen.

Bis Freitag war der Zweitliga-Tabellenführer Arbeitgeber von Peter Hermann. Der Co-Trainer war zuletzt, nachdem Heynckes in München zugesagt hatte, zum begehrtesten Mann im deutschen Fußball aufgestiegen. Heynckes hatte sich ausdrücklich seinen Kompagnon aus Leverkusener und vor allem Münchner Zeiten (2011 bis 2013) gewünscht. Nun haben ihm die Bayern den Wunsch erfüllt. Das lassen sie sich etwas kosten. Fortunas Vorstand Robert Schäfer, der als Geschäftsführer des TSV 1860 in Verhandlungen mit den Bayern nie eine gute Position hatte, sprach von „fairen und konstruktiven“ Gesprächen. Laut „Bild“ waren die Bayern so fair, 1,75 Millionen Euro zu zahlen.

Wie im Triple-Jahr 2013 wird Heynckes nun von den Co-Trainern Peter Hermann und Hermann Gerland unterstützt. Gerlands Tätigkeit im Nachwuchsbereich ruht bis zum Sommer. Leidtragender des großen Stuhlerückens ist Willy Sagnol. Für den Ancelotti-Assistenten und Interims-Coach ist im Trainerstab kein Platz mehr frei. In Kürze wollen die Bosse mit ihm über seine Zukunft sprechen. Das klingt nach Abschied. mb

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