Unterhaching – Mit drei Siegen in Serie ging die SpVgg Unterhaching in den Länderspielpause. Dann folgte der Pokal-Schock, mit der 1:2-Pleite beim Regionalligisten FC 05 Schweinfurt. Bei der 0:2-Testspielniederlage gegen den Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt zeigte der Drittligist eine ordentliche Leistung. Jetzt geht es an diesem Samstag (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Preußen Münster in der Punktrunde weiter.
„Wir erwarten einen Gegner, der nach guten Ergebnissen mit viel Rückenwind antreten wird“, sagt der Hachinger Coach Claus Schromm, der wegen des großen Verletzungspeches seine Formation erneut ändern muss.
Neben den Langzeitverletzten Jim-Patrick Müller, Luca Marseiller, Marco Rosenzweig, Dominik Stahl und Alexander Piller hat es jetzt auch noch den zuletzt so starken Orestis Kiomourtzoglou erwischt. Der 19-jährige zog sich im Training einen doppelten Bänderriss zu und fällt bis Jahresende aus.
Positiv aus Sicht der Hachinger ist, dass Routinier Maximilian Nicu eine langwierige Schambeinentzündung auskuriert hat und wieder voll am Trainingsbetrieb teilnimmt. Der 34-jährige ehemalige rumänische Nationalspieler kann die akute Personalnot etwas lindern und sieht dem weiteren Saisonverlauf optimistisch entgegen: „Nach einer Findungsphase ist die Mannschaft voll in der dritten Liga angekommen.“
Münster hat zuletzt in der Liga mit 4:1 gegen Osnabrück gewonnen und beim 1:0 im Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten Twente Eschede überzeugt. „Unterhaching wird für uns eine anspruchsvolle Aufgabe“, betont Preußen-Coach Benno Möhlmann, der vom Oktober 2015 bis zum April 2016 beim TSV 1860 als Trainer beschäftigt war. Allerdings spricht die Statistik für die Unterhachinger, denn Münster konnten bei fünf Gastspielen im Sportpark nur einen Sieg verbuchen. klaus kirschner