Köln

Erlösung in Berlin

von Redaktion

Berlin – Zwei Tage nach der Blitztrennung von Manager Jörg Schmadtke hat sich der 1. FC Köln mit einer beeindruckenden Vorstellung zurückgemeldet und Hertha BSC aus dem DFB-Pokal geschmissen. Der in der Bundesliga noch sieglose Tabellenletzte gewann 3:1 (2:0) in Berlin. Der Jubel über den Coup hielt sich bei Spielern und Verantwortlichen jedoch in Grenzen: „Das ändert nichts an unserer Situation in der Bundesliga“, sagte FC-Towart Timo Horn.

Schmadtke hatte sich vor der Partie zu Wort gemeldet und im „Kölner Stadt-Anzeiger“ Gerüchten widersprochen, er habe den Rauswurf von Trainer Peter Stöger geplant. Simon Zoller (35. Minute), Dominic Maroh (43.) und Christian Clemens (64.) brachten die Gäste in Führung. Hertha schaffte durch Niklas Stark (69.) nur noch den Anschluss und geht jetzt unruhigen Zeiten entgegen. Nach der Partie gab es Pfiffe von den Fans, einige drangen in den Innenraum vor und taten ihren Unmut kund.

In die beste Phase der Berliner fiel die Gäste-Führung. Einen abgerutschten Schuss von Leonardo Bittencourt verlängerte Sehrou Guirassy mit dem Kopf. Zoller nutzte die Verwirrung in der Hertha-Innenverteidigung und traf aus kurzer Distanz. Und die Domstädter legten nach: Nach einer Ecke setzte sich Maroh im Fünfmeterraum gegen Per Skjelbred durch und schockte die Gastgeber kurz vor der Pause erneut.  dpa

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