Der Hamburger SV hat das Geschäftsjahr 2016/17 mit dem zweithöchsten Fehlbetrag seiner Geschichte abgeschlossen. Das Minus beträgt 13,4 Millionen Euro, teilte der HSV mit. Rekordwert waren die 16,8 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014/15. Die Umsatzerlöse werden mit 122,1 Millionen Euro angegeben (Vorjahr 123 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen beträgt laut Mitteilung 17,8 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr 2017/18 plant die HSV Fußball AG mit Umsatzerlösen von 129,0 Millionen Euro und einem ausgeglichenen Ergebnis nach Steuern. Die Verbindlichkeiten des Vereins sind auf 105,1 Millionen Euro und damit um 30,4 Millionen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Darin enthalten ist das Darlehen von Investor Klaus-Michael Kühne in Höhe von 38 Millionen Euro für Spielertransfers.
Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud von Borussia Dortmund ist entgegen erster Befürchtungen doch nicht schwerer verletzt. Der 21-Jährige war im DFB-Pokalspiel beim Drittligisten 1. FC Magdeburg (5:0) nach einem Schlag in den Nacken ausgewechselt und zu Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht worden. Gestern trainierte Dahoud allerdings schon wieder mit der Mannschaft.
Hertha BSC muss auf Mathew Leckie verzichten. Der australische Offensivspieler fiel für das DFB-Pokal-Zweitrundenspiel gegen den 1. FC Köln gestern aus und wird auch in der Bundesliga gegen den Hamburger SV am Samstag fehlen. Grund sind Muskelproblemen im Oberschenkel.
Borussia Mönchengladbach bangt vor dem Spiel am Samstag bei 1899 Hoffenheim um den Einsatz von Christoph Kramer. Der Weltmeister muss nach wie vor wegen muskulärer Probleme mit dem Training aussetzen.
Abwehrspieler Timothy Chandler wird Eintracht Frankfurt voraussichtlich zwei Monate lang fehlen. Das gab der Verein am Mittwoch nach Chandlers erfolgreicher Operation im rechten Knie bekannt. Der 27 Jahre alte US-Nationalspieler hatte einen Riss des Außenmeniskus im rechten Knie erlitten.
Eintracht Frankfurt plant ab der kommenden Saison offensichtlich nicht mehr mit Kapitän Alexander Meier im Kader. „Er hat einen Anschlussvertrag und wird eine Rolle im Verein übernehmen“, sagte Eintracht-Manager Fredi Bobic der „Sport Bild“ auf die Frage, wie es im Sommer mit dem seit Monaten verletzten Offensivspieler Meier weitergehe. Der 34 Jahre alte Publikumsliebling, in der Saison 2014/15 Bundesliga-Torschützenkönig, wurde jüngst zum wiederholten Mal an der Ferse operiert.