Löwen-Investor Hasan Ismaik bestreitet, an einer Verpflichtung von Dieter Hoeneß als Manager gearbeitet zu haben. Der Jordanier widersprach gestern einer entsprechenden Behauptung von Hoeneß. Der frühere Funktionär in Stuttgart, Wolfsburg und bei Hertha hatte bei Sport1 am Vorabend gesagt, Ismaik habe „über Mittelsmänner mal versucht, sich anzunähern“.
Dazu teilte Ismaik bei Facebook mit: „Ich habe mich nie mit dem Namen Dieter Hoeneß auseinandergesetzt und auch keiner anderen Person einen Auftrag gegeben, ihn für 1860 zu begeistern.“ Es war der erste Eintrag in dem sozialen Netzwerk seit Anfang Juli.
Ex-Nationaltorwart René Adler hat sich im Pokalspiel gegen Holstein Kiel (3:2) eine schwere Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen und droht Mainz 05 längere Zeit nicht zur Verfügung zu stehen. Von der Verletzung seien auch Sehnen betroffen, teilte der Verein nach einer Untersuchung in der Uniklinik Mainz mit.
Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal bei der FIFA mit der Vernehmung von Nasser Al-Khelaifi begonnen. Dem Präsidenten von Paris Saint-Germain wird unter anderem Bestechung vorgeworfen. Die Behörde hatte Mitte des Monats ein Strafverfahren gegen den früheren FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke und Al-Khelaifi, Geschäftsführer des Medienkonzerns beIN-Sports, eröffnet. Es geht um den Verdacht der Bestechung, des Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung rund um die Rechtevergabe der WM-Endrunden 2026 und 2030.
Nach der Anne-Frank-Verhöhnung im römischen Olympiastadion hat die Polizei mehrere Verdächtige ausgemacht. Durch die Auswertung des Materials von Überwachungskameras innerhalb des Stadions seien 16 Personen ermittelt worden, drei von ihnen seien minderjährig, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Demzufolge wird wegen „Aufstachelung zum Rassenhass“ ermittelt. Der Präsident von Lazio Rom, Claudio Lotito, rechnet nicht mit einer Strafe für den Verein. Die Anne-Frank-Aufkleber seien eine Aktion von mehreren „Dummköpfen, die nicht wissen, was sie angerichtet haben“, zitierte ihn die „Gazzetta dello Sport“.