Auch in Valencia kann Jonas Folger nicht mitmischen. Wie befürchtet ist für den Rookie die erste MotoGP-Saison schon vor dem Finale am Wochenende vorbei, eine noch nicht genauer diagnostizierte Erkrankung macht seinen Start beim letzten Lauf dieser Saison unmöglich. „Es ist sehr schade, dass Jonas nicht in Valencia fahren kann“, sagte Teamkollege Michael van der Mark (Niederlande), der den Schwindegger beim Tech3-Yamaha-Team ersetzen wird. Folger verpasst somit den vierten Grand Prix nacheinander. Noch immer ist nicht klar, was genau der 24-Jährige hat. Anfang Oktober war der Oberbayer kurz vor dem Großen Preis von Japan nach einer Empfehlung der Rennärzte wieder abgereist. Damals wurde befürchtet, dass er zum zweiten Mal am Epstein-Barr-Virus erkrankt ist. Die Diagnose steht weiter aus. „Jonas kann die Saison nicht mit uns beenden, weil er mit einer Krankheit kämpft“, wurde Teamchef Herve Poncharal zitiert. Von Folger gab es keinen Kommentar.
Der Rennstall McLaren gibt einem der derzeit größten Motorsport-Talente eine Chance in der Königsklasse und beruft den erst 17-jährigen Lando Norris (Großbritannien) zum Test- und Ersatzfahrer für die kommende Saison. Bei einem Ausfall der Stammfahrer Fernando Alonso (Spanien) oder Stoffel Vandoorne (Belgien) würde Norris damit schon 2018 Formel-1-Rennen bestreiten. Norris, der kommende Woche 18 wird, hatte in der abgelaufenen Saison als Rookie souverän den Titel in der Formel-3-EM gewonnen und dabei u. a. den Deutschen Maximilian Günther ausgestochen. Auch Mick Schumacher trat als Neuling in der Serie an. „Lando ist ein außergewöhnliches Talent“, sagte McLaren-Teamchef Zak Brown. Norris war bereits Kart-Weltmeister, Formel-4-Champion und holte im vergangenen Jahr die Titel in drei parallelen Junioren-Meisterschaften.
Die deutschen Säbel-Herren sind mit einem Sieg in die Weltcup-Saison gestartet. Das Quartett von Bundestrainer Vilmos Szabo konnte sich beim Team-Weltcup in Algier im Finale gegen den WM-Dritten Italien mit 45:28 durchsetzen. Zuvor gewannen Max Hartung, Benedikt Wagner, Matyas Szabo und Richard Hübner im Halbfinale gegen Iran und im Viertelfinale gegen Weltmeister Südkorea.