fussball in kürze

von Redaktion

WM-Bonus für Götze?

Ex-Bundestrainer Berti Vogts spricht sich bei der Weltmeisterschafts-Nominierung für einen Bonus für verdiente Fußball-Nationalspieler wie zum Beispiel WM-Held Mario Götze von Borussia Dortmund aus. „Es ist normal und richtig, dass es bei der Nominierung eines WM-Kaders einen Bonus gibt für die Weltmeister – und die Spieler, die schon eine WM gespielt haben“, schrieb der 70-Jährige in seiner t-online.de-Kolumne. Vogts begründet seine Forderung: „Der Trainer weiß genau, wie sich diese Spieler bei solchen Turnieren konzentrieren und präsentieren können, wenn sie gesund sind. Wenn der Bundestrainer zwei Spieler auf einem ähnlichen Niveau hat, wird er sich immer für den Siegtorschützen aus dem WM-Finale entscheiden – denn er weiß, dass er sich auf ihn verlassen kann, wenn es drauf ankommt. Das weiß er bei den Jungen noch nicht.“

Jungprofi Jann-Fiete Arp vom Hamburger SV hat das schönste Tor der U17-Fußball-WM in Indien geschossen. Das haben die Nutzer des Internetportals FIFA.com entschieden. Arp erhielt für einen seiner beiden Treffer im Achtelfinale gegen Kolumbien (4:0) vor drei Wochen die meisten Stimmen. Der HSV-Stürmer hatte den Ball in 65. Minute an der Außenlinie erobert, schüttelte auf dem Weg in den Strafraum einen Abwehrspieler ab und schlenzte den Ball über den Schlussmann ins Tor. Im gesamten Turnier bracht es der 17 Jahre alte Abiturient auf fünf Tore in fünf Spielen.

Nationaltorwart Bernd Leno (25) von Bayer Leverkusen hat mit einer verbalen Spitze die Arbeit von Ex-Bayer-Coach Roger Schmidt kritisiert. „Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie wir versuchen, Fußball zu spielen. Weil: Wir hatten drei Jahre keinen Spielaufbau“, sagte der Ex-Stuttgarter der „Bild“ und lobte das Spielsystem von Chefcoach Heiko Herrlich. Schmidt war von 2014 bis März 2017 bei Bayer tätig gewesen, jetzt steht er in der chinesischen Super League bei Beijing Guoan unter Vertrag. Laut Leno setze Herrlich „mehr auf Spielaufbau und auf Ballbesitz – das finde ich sehr, sehr wichtig.“

Der ehemalige Weltfußballer Pavel Nedved will noch einmal für seinen ersten Verein auf dem Rasen stehen. „Man kehrt dahin zurück, wo man eigentlich angefangen hat“, sagte der inzwischen 45 Jahre alte Ex-Profi. Er sei seit einiger Zeit beim tschechischen Amateurverein FK Skalna registriert, wo er seine Karriere als Fünfjähriger begonnen hatte. Wegen seiner Verpflichtungen als Vizepräsident von Juventus Turin habe er noch keine Zeit für ein Spiel gehabt. „Ich hoffe, dass es im Frühjahr klappt – dass wir uns zeitlich so abstimmen, um wenigstens eine Partie spielen zu können“, sagte Nedved.

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