Miesbach – Zwei kämpferisch starke Leistungen lieferte der TEV Miesbach ab. Trainer Markus Wieland musste mehr als ein halbes Dutzend Stammspieler ersetzen. Zum Lazarett gesellte sich auch noch Kontingentspieler Christopher Stemke (USA) mit Gehirnerschütterung.
Beim Deggendorfer SC waren die Miesbacher dank eines starken Anian Geratsdorfer zwischen den Pfosten gegentorlos ins zweite Drittel gegangen und dort nach fragwürdigen Strafen mit 1:3 ins Hintertreffen geraten. Es folgte das laut Sportlichem Leiter Stefan Moser „beste Drittel der Saison“. Der TEV glich aus zum 3:3, hatte Chancen auf den Siegtreffer, kassierte dann aber durch einen Sonntagsschuss das 3:4 und damit eine unglückliche Niederlage. Zu Hause gegen Sonthofen lieferten die Miesbacher eine weitere Energieleistung ab. Sie egalisierten nach einer zerfahrenen und kampfbetonten Partie im letzten Drittel einen Rückstand und unterlagen dann in der Verlängerung mit 1:2. Das Wochenende wurde also immerhin mit einem Zähler belohnt.
Nun hofft Coach Wieland, dass nach der Deutschland-Cup-Pause einige Spieler zurückkehren. „Hut ab vor der Mannschaft, sie hat viel Herzblut gezeigt und jeder einzelne Spieler hat jedes Mal über 60 Minuten alles gegeben“, lobt Wieland. As