Köln – Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), will bei der Entscheidung über eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) keinen Druck auf deutsche Athleten ausüben. Zuletzt hatten Top-Athleten wie Skirennläufer Felix Neureuther angesichts der militärischen Bedrohung durch Nordkorea einen Startverzicht nicht mehr ausgeschlossen. „Es bleibt jedem Einzelnen überlassen, ob er eine eventuelle Nominierung annimmt oder nicht. Es steht sowohl Felix Neureuther, als auch jedem anderen Athleten frei, ganz individuell und ohne jeglichen Druck oder jegliche Vorgabe zu entscheiden, ob er an den Spielen teilnehmen möchte oder nicht“, sagte Hörmann. Bis zuletzt sei auch eine Absage der gesamten deutschen Mannschaft nicht auszuschließen. „Wenn man feststellen würde, es ist nicht zu verantworten, dann muss man entsprechend handeln“, sagte Hörmann. sid