Platz drei – „da gehören wir auch hin“

von Redaktion

Der SC Riessersee war nur in drei von 17 Punktspielen in der DEL2 neben der Spur

Garmisch-Partenkirchen – Der SC Riessersee hat eine gute Mannschaft, das war allen Experten vor der DEL2-Saison klar. Doch dass sie nach rund einem Drittel des Programms auf Rang drei stehen würde, ist doch eine positive Überraschung – schließlich schlossen die Riesserseer die vergangene Spielzeit nur als Zehnter ab. „Wir stehen nun in der Tabelle da, wo wir auch hingehören – nach 17 Spielen kann man das sagen“, betont Trainer Toni Söderholm. „Insgesamt bin ich mit der Saison bisher zufrieden, bis auf drei Spiele, in denen wir einfach nicht da waren. Ansonsten haben wir schon ein ganz konstantes Level.“

Die drei Spiele waren die Begegnung daheim mit Meister Frankfurt (2:8), das Derby in Bad Tölz (3:7) und das Auswärtsspiel am vergangenen Freitag in Ravensburg (2:5). Hier machte sich das Fehlen insbesondere von Torjäger Andreas Driendl negativ bemerkbar, der mit einem grippalen Infekt pausieren musste.

Am Sonntag gegen die Dresdner Eislöwen im Spitzenspiel war er wieder dabei und bereitete das 1:0 im Powerplay durch Mattias Beck vor. Am Ende gewannen die Gastgeber in der Verlängerung, in der Ex-Nationalspieler und Neuzugang Richard Mueller nach fünf Spielen ohne Tor wieder traf „Das war sehr wichtig für ihn“, bekennt Söderholm.

So geht seine Mannschaft mit einem positiven Eindruck in die Pause. „Die Jungs haben diese Woche frei, wir hatten jetzt noch viele Auswärtsspiele, mussten viel fahren, dazu kamen die Verletzungen und Erkrankungen. Das haben sich die Jungs absolut verdient“, sagt der Coach, der zum ersten Mal in einer Spielzeit als Chef hinter der Bande steht. Erst kommenden Sonntag steht das nächste Training an.

„Das darf ich meinen Spielern nicht sagen“, meinte Franz Steer, der Trainer der Dresdner Eislöwen, als er von der längeren Pause erfuhr. So ist es eben, Neid muss man sich erarbeiten. Titus Fischer

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